Wir befinden uns mittlerweile in der dritten von drei Previewwochen. Noch
fünf vier sechs zwei sieben drei x Mal schlafen, je nachdem wann ihr diesen Artikel lest und was ihr so am Wochenende vorhabt – dann gibt's höchstoffiziell die komplette Kartenliste von
Return to Rav
nica!

Außerdem gab's am zurückliegenden Wochenende zwei Grand Prix – sozusagen an den allerwertesten Backen der Welt …
San José mit é
Nicht zu verwechseln mit San Jose ohne é! Letzteres ist zumindest nach üblicher Schreibweise eine Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien, wo nächsten Monat ein Grand Prix stattfinden wird, Ersteres die
Hauptstadt von Costa Rica, wo am vergangenen Samstag 349
Magic-Spieler bei einem Grand Prix im scheidenden
M13-Limitedformat antraten.


Champion Shuhei Nakamura
Relativ wenig, dafür umso mehr bekannte Namen. Acht davon, Shuhei Nakamura, David Sharfman, Ben Stark, Willy Edel, Josh Utter-Leyton, David Ochoa, AJ Sacher und Pascal Maynard, belegten am Ende dann auch, in ebendieser Reihenfolge, die ersten acht Plätze. Im Weiteren gab es noch Max Tietze, Christian Calcano, Brian Kibler und Craig Wescoe in der Top 24, Jackie Lee und Melissa DeTora in der Top 64
Москва
Gleichzeitig, oder zumindest am selben Datum, am anderen Ende der Welt, und ich meine wirklich
Ende der Welt, fanden sich 869 Spieler in der
Hauptstadt der Russischen Föderation ein, um ebenfalls ein letztes Mal dem
M13-Limitedformat zu frönen.


Wenzel Krautmann schielt neidisch auf Luca Casadeis Trophäe
Im Vergleich eher viel, dafür wenig bekannte Namen. Hier besiegte Luca Casadei aus Italien im Finale den Deutschen Wenzel Krautmann. Einmal hatte Ersterer Glück, dass Wenzel keine seiner zigtausend Antworten auf
Stuffy Doll
zog – trotz
Rummaging Goblin
–, einmal hatte Wenzel Pech mit Doppelmulligan und nachfolgendem Vollscrew. Internationale Berühmtheiten fanden sich auf den Plätzen 6 (Hannes Kerem), 10 (Raphaël Lévy), 12 (Antonino DeRosa), 30 (Marco Cammilluzzi), 44 (Lukas Jaklovsky), 57 (Martin Jůza) und 58 (Ciro Bonaventura). Mit Oliver Rausch gab es außerdem einen zweiten recht erfolgreichen Deutschen (Platz 9).
Lack of Leaks?
Bisher war die Previewsaison ordentlich und gesittet verlaufen. Bekannt wurde nur, was Wizards bekanntgegeben haben wollten. Oder was sie aus Versehen in einen
M13-Booster gesteckt hatten. Das änderte sich erst jetzt kürzlich, als jemand auf
MTGSalvation seine unter unbekannten Umständen angeeignete Sammlung von Karten aus
Return to Rav
nica zeigte.

Nach dem Stapel mit den Standardländern zu urteilen, müsste man eigentlich schätzen, dass es sich hierbei um den Inhalt von drei bis vier Boosterdisplayboxen handelt. Das kommt dann zwar doch nicht ganz hin, in jedem Fall aber irgendwie eine ganze Menge und die sorgte dafür, dass
die inoffizielle Spoilerliste nun bloß noch zwei Karten von ihrer Vervollständigung entfernt ist.
Return Policy
Letzte Woche zeigten Wizards stolz
die Promokarten für Game Day, Release, Liga, Displaykauf und Prerelease. Und die haben es diesmal echt in sich. Die militante Dryade, ihres Zeichens Game-Day-Teilnahmekarte, sollte definitiv Constructedpotenzial besitzen – und sollte man seinerseits besitzen – und das Verdict, die Buy-a-Box-Karte, hat im Gegensatz zu so vielen Promos tatsächlich einmal ein hübscheres Bild abbekommen als das Original.
Bei den Prereleasekarten stehen
derweil
fünf
verschiedene
zur
Auswahl
. Eine pro Gilde, für die man sich beim Turnier entscheiden muss. Dann bekommt man nicht nur ebendiese Karte, sondern zusätzlich zu fünf normalen auch einen eigens eingerichteten, passenden Gildenbooster. Da man seine Prereleasepromo diesmal in sein Prereleasedeck einbauen darf, ist es natürlich besonders wichtig, dass sie alle ähnlich spielstark sind. Was meint ihr? Balanceakt ge- oder missglückt?
Weiterhin präsentierten Wizards das zugehörige
Booster-Battle-Pack, was jeweils aus zwei 22-Karten-Decks zweier Gilden und je zwei Boostern besteht, mit denen man die Minidecks aufwerten soll, bevor gebattelt wird. Idealer Zeitvertreib für Momente trauter Zweisamkeit. Oder so.
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