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Limited
Konspiratives
im Shadowmoor-Draft
von Daniel "Stone" Steinsdörfer
13.05.2008

Hallo allerseits!

Wie waren die Prerelease-Wochenenden bei euch? Wer hat alles die Enttapp-Fähigkeit übersehen und sich dadurch einen unsinnigen Angriff geleistet. Wobei es recht schwer ist, hier einen größeren Fehler zu machen, da praktisch alle Kreaturen, die enttappen können, eher kleine Werte haben und damit als Blocker nur bedingt nützlich sind.

Bei mir war das Wochenende nicht berauschend. Bei dem normalen Prerelease habe ich ein lockeres 1-2 Drop hingelegt. Ich kann zu meiner Verteidigung vorbringen, dass ich in der zweiten Runde im dritten Spiel nach einem Boardsweeper von meiner Seite auf neun Karten sechs Länder gezogen habe, während mein Gegner es in der Zeit geschafft hat ein Land zu ziehen. Und in der dritten Runde im zweiten Spiel hatte ich irgendwann elf Länder, während sich mein Gegner entschieden hat, dass es doch viel praktischer ist, wenn man nach dem sechsten Land nur noch Sprüche zieht.

Kennt ihr das, wenn Leute sich darüber beschweren, dass sie verloren haben, weil sie so viel Pech hatten und schlecht gezogen haben? Ich habe in diesen Spielen wirklich schlecht gezogen, ABER in beiden Runden habe ich im jeweiligen Spiel davor schlecht gespielt und hätte durch besseres Spielen durchaus gewinnen können.

Am Tag danach kam dann das Two-Headed-Prerelease, dass ich mit einem gutem Freund gespielt habe, der aber seit länger Zeit keine Magic-Karten mehr in der Hand gehabt hat. Nach einem Draw in Runde eins und einem Sieg in der zweiten Runde, wurde uns in Runde drei eine unglaublich mächtige Kombo vor die Nase gelegt.

Im dritten Zug spielte unser einer Gegner Silkbind Faerie. Im vierten Zug wurde die kleine nette Fee von Player 1 mit einem Power of Fire bedacht und da weder ich noch mein Teampartner ein vernünftiges Removal auf der Hand hatten, war das Match eigentlich gelaufen. Drei Schaden auf Ziele verteilen und dabei noch zwei Kreaturen tappen können – und das im vierten Zug! Vielen Dank, Wizards. Unsere Gegner haben es dann zwar noch geschafft, uns eine Chance zu geben, indem sie mit der Silkbind Faerie angegriffen haben (die ja genauso gut auch für einen Schaden auf uns schießen konnte) und ich mein Aethertow spielen konnte.

Kurze Zeit danach hatten wir dann die nächste Kombo vor uns liegen.

Das Removal von uns zwei Runden später kam dann leider zu spät. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt schon zu viel Schaden einstecken müssen. Die letzte Runde konnten wir zwar dann wieder klar gewinnen, aber insgesamt hat es nur zu einem fünften Platz von vierzehn Teams gereicht.

Mittwoch letzter Woche habe ich dann hier in Regensburg einen 6-Mann Draft mitgemacht. Eigentlich hatte ich mir eine feste Strategie für meinen ersten Draft zurechtgelegt, die dann aber auf Grund der Tatsache, dass wir nur zu sechst waren, und durch schlechte Booster komplett im Sand verlaufen ist. Meiner aktuelle Draftstrategie, die ich euch heute vorstellen möchte, fehlt leider bisher fast jede praktische Grundlage. Alles war ihr hier lesen werdet, basiert auf theoretischen Überlegungen und den Erfahrungen, die ich während des Drafts und der beiden Sealed-Prereleases gemacht habe.

Als Lorwyn veröffentlicht wurde, bin ich den Spoiler durchgegangen und habe mir darüber Gedanken gemacht, was man draften könnte. Mein Blick ist vor allem an einer Karte hängen geblieben.


Als ich die Karte gesehen hatte, war mit sofort klar, was ich probieren will. Rot-Schwarz Goblins. Und zwar kein Goblin-Kontroll-Deck, wofür so manche Goblin-Karte gesprochen hat, sondern ein Beatdown-Deck, dessen Manakurve bei vier aufhört. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich übrigens noch, dass Marsh Flitter eine Common ist. Das hat sich, wie wir alle wissen, als falsch herausgestellt, aber das Deck habe ich online wirklich oft gedraftet und gerade zu Anfangszeiten war es klar das beste Deck des Draftformats, weil man gewissen Karten ohne Probleme auch noch als spätere Picks bekommen hat. Die Grundsteine waren die Karten Nightshade Stinger, Boggart Sprite Hunter und Peppersmoke. Eine Starthand mit diesen drei Karten war fast immer unschlagbar. Mein Draft-Record belief sich dann auch irgendwann auf ungefähr 25-3 mit diesem Deck.

Genauso bin ich die Spoilerliste zu Shadowmoor durchgegangen und diesmal ist mein Blick bei der folgenden Karte hängen geblieben:


Ich muss aber gleich dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch dachte, man kann Conspire beliebig oft benutzen, d..h. wenn man vier Kreaturen hat, auch zwei Kopien auf den Stack legen. Memory Sluice erinnerte mich sofort an den Kamigawa-Block, in dem es auch eine Karte gab, die alleine das erste Limited-Millstone-Deck möglich machte: Dampen Thought.

Die nächste Karte, die mir ins Auge sprang, war dann zwangsläufig Drowner Initiate. In meinem Kopf formte sich schon der perfekte Draw. Runde eins: Drowner Initiate. Runde zwei noch ein Drowner Initiate und für ein Mana zwei Karten des Gegners weggemillt. Runde drei Memory Sluice mit Conspire und jeweils einmal die Fähigkeit der Kreaturen aktiviert. Das macht in Runde drei schon 14 Karten des Gegners im Friedhof. Das normale Limiteddeck spielt 40 Karten und wenn man anfängt, hat der Gegner in seinem dritten Zug nur noch 16 Karten im Deck. (40 Karten - (14 gemillt + 7 Karten auf der Starthand + 3 Karten gezogen)) Außerdem würde zu diesem Zeitpunkt jede blaue Karte, die man spielt, dafür sorgen, dass man den Gegner wieder einen bzw zwei Millstone-Effekten aussetzen kann.

Die weiteren Karten, die den Rest des Deckes ausmachen sollten:


Ghastly Discovery

Da das Deck, dass ich im Kopf hatte, sehr viele kleine Kreaturen spielen sollte (um eben den Effekt von Memory Sluice voll auszunutzen), war diese Karte automatisch für das Deck gesetzt. Für drei Mana vier Karten zu ziehen und zwei zu discarden, ist gerade für ein Deck, dass auf der Suche nach bestimmten Key-Karten ist, sehr hilfreich.


Oona's Gatewarden

Die kleine Fee schaut vielleicht auf den ersten Blick nicht so toll aus. Und ich gebe zu in früheren Editionen hätte ich so eine Kreatur auch nicht gespielt, da es früher noch kein Wither gab. Für ein Mana eine gegnerische Kreatur, die zwischen drei bis fünf Mana gekostet hat, zu entsorgen, bzw. zur Bedeutungslosigkeit zu verdammen, ist aber einfach wahnsinnig hilfreich. In aggressiven Beatdown-Decks hat ein Defender natürlich nichts verloren, aber jedes Deck, dass auch Blocker braucht, macht mit Oona's Gatewarden nicht viel verkehrt. Außerdem hat sie in meinem Deck den Vorteil, dass sie am Anfang gelegt werden kann und dann dafür sorgt, dass man die Conspire-Sprüche auch wirklich mit Conspire spielen kann.


Spell Syphon

Über diese Karte bin ich mir noch nicht so wirklich sicher. In meinem Two-Headed-Deck hatte ich zwei davon im Deck und auch viele billige Kreaturen, aber so richtig effektiv konnte ich ein Spell Syphon trotzdem nie anwenden. In dem Millstone-Deck sollte sie aber theoretisch sehr gut sein, da man hier am Anfang kleine blaue Kreaturen legt und dann versuchen muss, möglichst lange zu überleben. Dem Gegner eine größere Kreatur zu countern, hilft auf alle Fälle dabei, den eigenen Tod zu verzögern und damit dem Decktod des Gegners etwas näher zu kommen.


Consign to Dream

Während meiner Gedanken zu dem Millstone-Deck ist mir natürlich auch die große Schwachstelle aufgefallen. Ein gegnerisches Power of Fire auf eine seiner Kreaturen und die wichtigen eigenen Kreaturen, die ja eher klein sind, werden nicht mehr lange auf dem Tisch liegen bleiben. Als effektives Gegenmittel hat Blau nur Bounce zu bieten, dafür erfüllt dieser aber auch gleich wieder die Sekundär-Funktion, dass der tödliche Schaden für euch verzörgert werden kann.


Dieses Deck hatte ich also im Kopf und nach dem Prerelease fand ein Draft statt, in dem Sahin Gökhan meine Strategie ausprobieren wollte. Am nächsten Tag hat er mir dann erzählt, dass die Problematik des Decks ist, dass man nicht genügend Memory Sluice und Drowner Initiate bekommt. In dem Draft, den ich gemacht habe, konnte ich das nur bestätigen. In 18 Boostern fand sich nur EIN EINZIGES Memory Sluice und KEIN EINZIGER Drowner Initiate. Der Hinweis von Sahin, dass man nicht zu sehr von den Boostern abhängig sein will, sorgte aber dafür, dass ich den Plan schon vorher um einen Sekundär-Plan erweitert hatte.

Wie ihr schon oben gelesen habt, war die Kombo XXX und Power of Fire absolut verheerend für uns beim Two-Headed-Turnier. Alle Leute, die schon zu Onslaught Zeiten gedraftet haben, erinnern sich sicher an die Kombo Lavamancer's Skill mit irgendeinem Wizard, welche die Spiele vollkommen dominiert hat. Genau das gibt es in dem neuen Set wieder einmal. Power of Fire auf irgendeine Kreatur mit Enttapp-Fähigkeit sorgt im Normalfall für einen automatischen Sieg, wenn der Gegner die Kreatur nicht zerstören kann. Man findet Kreaturen mit der Enttap-Fähigkeit in Weiß und in Blau.

Da diese Strategie die obige ergänzen sollte, war mein Plan jede Enttap-Kreatur in Blau zu nehmen und jedes Power of Fire einzusammeln, dass ich bekomme. Außerdem wollte ich jedes Presence of Gond draften, dass man sicher auch noch später bekommen kann, und dann am Schluss Rot und Grün splashen, das Ganze gewürzt mit einigen Manamorphosen, um auch imer das richtige Mana zur Verfügung zu haben. Beim ersten Versuch der Strategie bei einem 6-Mann-Drafts in Regensburg stand ich dann mit einem Power of Fire und drei Presence of Gond da, nur leider sind nur zwei Enttap-Kreaturen bei mir gelandet. Der Spieler vor mir war nämlich am Schluss Weiß-Blau mit Splash Rot und hat natürlich auch bei den Enttapp-Kreaturen zugegriffen. Aber wie ich ganz am Anfang schon angemerkt habe, ist der Draft einfach sehr schlecht für mich gelaufen und ich stand am Schluss dann mit einem wirklich schlechten Deck 1-2.

Der nächste Input erfolgte dann in einem Telefonat mit Helmut Summersberger, der mir von seinen bisherigen Drafterfahrungen erzählt hat. Bei den drei Drafts, die er bis zu diesem Zeitpunkt gemacht hatte, gewann immer ein rotes Beatdown-Deck. Im Gegensatz zu meinen Erfahrungen fand er das Draft-Format sehr schnell, d..h. die Spiele sind immer recht schnell vorbei und nicht von Standoff-Situationen geprägt. Wenn das Format eher schnell ist, führt es dazu, dass die anderen Leute die offensiven Picks früher nehmen und wir die defensiven Karten einsammeln können. Als Beispiel kann man die Entscheidung zwischen einem Bären für zwei Mana und dem Rustrazor Butcher nennen. Da der Goblin im Angriff eher wenig taugt, erhöht sich die Chance, dass wir für das eigene Deck mehr bekommen.

Die letzte Überlegung, die zu meiner aktuellen Draft-Strategie führte, sind die beiden Karten Burn Trail und Aethertow. Wie ihr schon meiner Begeisterung in meinem letzten Artikel. entnehmen konntet, sind diese Karten im richtigen Zeitpunkt meiner Meinung nach verheerend für den Gegner und entscheiden damit Spiele. (An dieser Stelle kann ich noch anmerken, dass mein Draftdeck zwar zwei Burn Trails.enthielt... aber keine einzige rote Kreatur.)

Was für ein Deck werde ich also demnächst in Shadowmoor bevorzugt draften?
Blau-Rot evtl. mit einem Splash Grün

Als Nachteil kann man anführen, dass die ganzen Hybridkarten, bzw. die Duos, wie z..B. Thistledown Duo, oder auch die Karten, die für zwei Farben Vorteile bringen, wie Thistledown Liege, in einem rot-blauen Deck ihre volle Wirkung nur schlecht oder gar nicht entfalten können. Ich denke aber, dass die Vorteile dieser Farbkombination die Nachteile bei Weitem überwiegen. An dieser Stelle sollen nochmals die Vorteile für Blau-Rot genannt werden.

1. Man hat Zugriff auf die zwei mächtigsten Conspire-Karten im Set und kann beide sehr gut spielen: Burn Trail und Aethertow.

2. Die Kombo mit Power of Fire und Enttapp-Fähigkeit ist in diesem Format einfach super.

3. Man ist bei disem Deck relativ flexibel, da man, selbst wenn die beiden Strategien unter Punkt 1 und 2 nicht funktionieren sollten, immer noch ein Deck draften kann, dass mit defensiven Karten und Removal den Gegner aufhält und mit Flieger gewinnt.

Viele erwarten an dieser Stelle des Artikels wahrscheinlich eine Card-by-Card-Analyse und ein Ranking der einzelnen Karten. So etwas allgemeingültig zu verfassen ist unglaublich schwer. Wer im ersten Booster schon drei Memory Sluices und zwei Drowner Initiates bekommen hat, sollte im zweiten Booster sich verstärkt auf diese Strategie und diese Karten konzentrieren und dann eben doch das nächste Memory Sluice über ein Power of Fire nehmen. Aber es ist eben situationsabhängig, bzw. abhängig von dem Inhalt der Booster.

Grundsätzlich gilt, dass die ersten Picks entweder gute Removal wie z..B. Burn Trail, Curse of the Chains, die Kombokarten Power of Fire und Enttapp-Kreaturen; oder Rare-Bomben wie z..B. der Furystoke Giant sein sollten. Die nächsten Picks sollten dann aus weiteren Enttapp-Kreaturen, durchschnittlichem Removal, wie z..B. Torpor Dust, Fliegern, unterstützenden Karten, wie z..B. Ghastly Discovery und den Mill-Karten Memory Sluice und Drowner Initiate bestehen. Abgerundet wird das Ganze durch Presence of Gond, die beiden Card Draw Mana Fixer Elsewhere Flask und Manamorphose und alles was den Boden dichtmacht.

An dieser Stelle möchte ich noch auf ein paar einzelne Karten hinweisen, die vielleicht auf den ersten Blick eher schlecht aussehen, aber für dieses Deck mehr Aufmerksamkeit verdient haben.


Briarberry Cohort

Okay, vielleicht bin ich der einzige, der am Anfang gedacht hat, dass diese Fee nur durchschnittlich ist. Aber ein 2/2-Flieger für zwei Mana ist in diesem Format schon etwas besonders. Ein bisschen erinnert mich die Briarberry Cohort dabei an den Boggart Sprite-Chaser, wobei dieser durch den zusätzlichen Toughness-Punkt noch ein Stück besser war.


Kinscaer Harpoonist

2/2 für vier Mana ist eher unterdurchschnittlich. Die Tatsache, dass er fliegen kann und dafür sorgt, dass gegnerische Flieger die eigenen Luftstreitkräfte nicht gefährden können, macht ihn jedoch auf jeden Fall zu einer spielbaren Karte.


Parapet Watchers

In meinem ersten Draftdeck hatte ich drei davon. Und glaubt mir, ich hätte gerne irgendwelche anderen Karten gehabt. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass er besser als erwartet ist, wenn es darum geht gegnerische Kreaturen vom Angreifen abzuhalten.


Sinking Feeling

Schaut auf den ersten Blick schon sehr miserabel aus. Wider Erwarten hat mich aber auch diese Karte positiv überrascht. Auf Toughness-1-Kreaturen ein vollwertiges Removal, bei Toughness 2 fast ein vollwertiges Removal und alle größere Kreaturen werden auch sehr schnell auf eine annehmbare Größe herabgestutzt. Vor allem in Kombination mit dem Parapet Watcher eine gute Möglichkeit Kreaturen von allzu aggressiven Verhalten abzuhalten. (Ein kleiner Hinweis: einen gegnerischen Morselhoarder mit Sinking Feeling zu enchanten, ist nicht besonders effektiv.)


Whimwader

Und noch eine Karte, die man gerne in diesem Deck haben möchte. Eine 6/4-Mauer für fünf Mana, die den Boden dichtmacht, bzw. mit gegnerischen großen Kreaturen abtauscht – was will man mehr?


Rustrazor Butcher

Der Bursche ist lächerlich gut für seine zwei Mana. Bei dieser Karte bin ich mir sicher, dass einige anderer Meinung sind, aber wer ihn einmal in Aktion gesehen hat, wird mir Recht geben. Der durchgeknallte Goblin hält wie kein anderer sämtliche ein/zwei-Mana-Drops des Gegners auf und selbst einige 3-Drops kommen nicht an ihm vorbei. Perfekte Karte für ein Deck wie dieses.


Pili-Pala

Dessen Wert steigt mit jedem Presence of Fire, dass ihr pickt und außerdem hat er den netten Zusatzeffekt, dass er die Presence of Gond besser spielbar macht. Wer sich das Bild anschaut, merkt schon am Hintergrund, dass der Pili-Pala unbedingt die Krafts des Feuers für sich haben möchte. Ihr dürft auch nicht die demoralisierende Wirkung auf den Gegner vergessen, wenn er durch einen Pili-Pala besiegt worden ist.



Angefangen habe ich mit diesem Artikel übrigens vor Grand Prix Brüssel, nur leider bin ich nicht dazu gekommen, ihn rechtzeitig fertigzustellen. Bei dem Grand Prix ist diese Deckkombination noch nicht aufgefallen. Das kann natürlich zweierlei bedeuten. Die Hybridkarten sind so entscheidend, dass ein Deck, welches komplett auf Picks wie den Hybrid-Enchantment-Cycle oder Karten wie Wilt-Leaf Liege verzichtet, nicht mithalten kann; oder es hat noch niemand ausprobiert.

Welche Antwort hier richtig ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß und Erfolg, wenn ihr diese Draft-Strategie einmal ausprobieren wollt.
Eure Erfahrung könnt ihr gerne in den Kommentaren posten. Ich werde das Deck am Mittwochabend so draften und dann ebenfalls kurz in den Kommentaren zu diesem Artikel darüber berichten.

Bis demnächst,

Stone

PS: Worauf ich auch sehr gespannt bin, ist das nächste Set. Ich hatte bei diesem Prerelease schon sehr viele Probleme damit aus all den möglichen Kombinationsmöglichkeiten die beste Farbkombination und damit das beste Deck herauszufiltern. Sollten im nächsten Set auch noch Enemy-Colors Hybridkarten erhalten, wird man bei den nachfolgenden Sealed-Turnieren wohl einiges an rauchenden Köpfen und falsch gebauten Decks sehen.




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