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Viertelfinale: Andreas Schraut gegen Michael Müller
Andreas war mittlerweile zweimal auf der PT, inklusive der letzten Draft PT in San Diego. Dort ist er 3-3-1 gegangen, ein Match am zweiten Tag vorbei. Michael ist mittlerweile in seiner 12!! PTQ Top 8, für eine Qualifikation hats leider noch nicht gereicht. Beide spielen Schwarz/Blau. Ich denke, dass Andreas das Match gewinnen sollte, aber Michael hat zwei Caustic Tars und eine alberne zwei Karten-Win-Kombo mit Malevolent Awakening sowie Chamber of Manipulation, die einiges ausmachen könnten.

Michael beginnt und Andreas muss mit einem Mulligan anfangen. Nachdem er eine Karte gezogen hat, ist seine Hand 6 Islands und ein Mesmeric Fiend. In seiner zweiten Runde topdeckt er aber den fehlenden Sumpf und nimmt mit dem Fiend einen Whispering Shade weg. Michael hat noch ein Caustic Tar, ein Obsessive Search und ein Malevolent Awakening in der Hand, das er auch im folgenen Turn spielt. In seinem vierten Zug spielt Michael dann seinen zweiten Shade aus, den er mit dem obsessive Search nachgezogen hat. Im fünften Zug hat er dann direkt mal einen Carrion Wurm getopdeckt. Kommentar Schraut: ‚Schick, Schick!'. Als Andreas den Zombie mit Waste Away ins Jenseits befördert, zeigt sich Michael dank seines Awakenings wenig beeindruckt. Nachdem Andreas das Bild vom Gravedigger so schön fand, dass er ihn auch legte, ohne eine Kreatur im Graveyard zu haben, legt Michael noch einen Farmished Ghoul nach und Andreas legt weiter munter Land. Michael pumpt alles Mana in seinen Shade, während er ankündigt, dass er ‚sonst gar nix könne'. Andreas zeigt sich trotzdem beeindruckt und macht weiterhin nix ausser die Länder in seiner Hand zu bewundern. Andreas überzeugt auch weiterhin mit gekonntem landnachziehen und scooped in Turn 8.

Müller 1 – Schraut 0

Andreas lässt Michael anfangen, sicherlich eine gute Wahl in dem Matchup. Diesmal startet das Spiel ohne Mulligans. In seinem zweiten Zug spielt Andreas ein Predict auf Michael. Allerdings gibt es kaum einen Grund in diesem Format ein Predict auf den Gegner und nicht auf sich selber zu spielen. Erstmal sind Karten im Graveyard generell ganz gut, vor allem wenn man, wie Andreas, drei Gravedigger im Deck hat und ausserdem kann man beim Gegner eine Flashback Karte millen, was eher ungünstig ist.
In seinem dritten Zug spielt Andreas dann den Fiend aus und nimmt Michael einen Aether Burst weg. Der legt dann eine Chamber of Manipulation worauf Andreas mit einem Dreamwinder antwortet. Michael schlägt Andreas vor, ein Innocent Blod zu casten, nachdem er mit der Chamber den Dreamwinder geklaut hat. Andreas legt stattdessen ein Psionic Gift auf seinen Fiend und spielt ein Standstill nach, was ihm wohl oder übel drei Karten bringen wird, weil er deutlichen Vorteil im Spiel hat. Michael responded mit einem Insidious Dreams und legt ein Malevolent Awakening (Kombo mit Chamber! J ) auf seine Library, was auch im folgenden Zug resolved. Als Andreas dann in Michael's End Step das Gift aktiviert, benutzt Michael die Chamber/Awakening-Kombo und bekommt so seinen Aether Burst zurück. Andreas hat die Hand voll Spells aber spielt davon keinen aus, weil er irgendwie geacht hat, dass er die Kombo noch stoppen könnte. Was nicht der Fall ist. Er hätte wohl weiter Kreaturen legen müssen, da er so eventuell Michael's Removalmaischine hätte überlasten können. So spielt er einen Gravedigger auf seinen Fiend, was allerdings die Kombo kaum stört, da Michael eine Kreatur im Graveyard hat.
Michael legt dann einen Zombie Assassin und tauscht ihn gegen Andreas' Gravedigger. Warum er den Digger nicht einfach mit der Kombo zerstört hat, wissen wohl nur höhere Instanzen.
Für einige Turns passiert nichts, weil Michael mehr Länder im Spiel haben will und es Andreas nichts bringt, der Kombo noch mehr Futter vorzuwerfen. Endlich hat Michael genügend Mana um eine Kreatur (Puppeteer) zu legen und noch Mana für die Kombo freizuhalten. Andreas spielt zum mittlerweile vierten Mal in dem Match seinen einen Mesmeric Fiend und nimmt wieder den Aether Burst. Dann legt Andreas noch Cephalid Looter und Patchwork Gnomes nach, um die Kombo zu überlasten. Michael klaut sich in seiner Mainphase den Looter und spielt dann Innocent Blood. Da der Fiend schon am Ende von Andreas' Runde der Kombo zum Opfer fiel, hatte Andreas nach dem Blood nur noch Länder im Spiel. Michael hat mittlerweile Threshold und legt einen Cephalid Sage, wobei er zwei Islands abwirft. Nachdem die Kombo noch einige Kreaturen gefressen hat, fängt Michael an mit drei Kreaturen zu hauen. Andreas bietet ihm noch ein Unentschieden an, aber Michael beruft sich auf den Judge, der damit wohl nicht einverstanden wäre. Zwei Turns später gibt Andreas auf.

Müller 2 – Schraut 0

Im Halbfinale wird Michael gegen Stefan Müller spielen, der im WU mirror-match 2-0 gegen Gunnar Refsdal gewann.


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