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Block Birmingham Block Testergebnisse von Alex Fanghänel |
30.05.2026 |

Ich hatte den Luxus, von der PlanetMTG-Redaktion einen sehr kurzfristigen Einsendeschluss für diesen Artikel zu bekommen. Nicht, um TobiHs engen Terminkalender noch weiter zu strapazieren, sondern um möglichst aktuell zu bleiben.
Schließlich steht mit dem Gran Prix Birmingham das erste wirklich große Block-Constructed-Event in nächster Nähe vor der Tür. Und genau vom Testen für dieses Event möchte ich Euch berichten. Einige Abschnitte dieses Artikels stehen schon viele Tage so, einige sind erst wenige Stunden vor Erscheinen des Artikels aktualisiert worden. Und trotzdem ist es wahrscheinlich, dass wir bis zum GP noch einige Erkentnisse und Ideen haben, die ich in dem Artikel nicht präsentiere.
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Man sollte meinen, Block Constructed sei ein übersichtliches Format. Mit nur 717 verschiedenen verfügbaren Karten (laut Gatherer, der die Basic Lands mitzählt), von denen sicherlich ein Viertel oder mehr von vornherein Ausschuss ist, sollten sich nicht allzu viele Decktypen bauen lassen. Denkt man.
Dachte ich auch anfangs. Doch ich musste mich vom Gegenteil überzeugen: Mit Aggro in reinen Varianten (Mono-Rot, White Weenie, Mono-B-Rogues), Aggro-Control (Feen, Merfolk), Midrange (Doran) und Hybriden zwischen diesen Decks haben sich einige Testdecks sehr schnell gebaut.
Man merkt auch sehr genau, dass R&D versucht hat, einen Block zu designen, bei dem kreaturenlastige Decks im Vordergund stehen. Doch bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass sich auch die nicht so offensichtlich baubaren Archetypen in Form eines spielbaren Decks zusammenstecken lassen. So kann man Dank unzähliger Dualland-Abarten Multicolor-Control in verschiedensten Varianten bauen, und mit Enchanted Evening/Spring Cleaning oder Heritage Druid/Elvish Promenade/Distant Melody sind auch Combo-Decks vertreten.
All diese Decks und deren Varianten lassen sich nicht in einem Artikel unterbringen, ohne diesen zu einer langweiligen Auflistung von Decklisten verkommen zu lassen. Daher will ich mir einige der Decks herausgreifen, und sie im Kontext des zu erwartenden Metagames präsentieren. Dazu noch die eine oder andere ungewöhnliche Deckidee, die wir zwar nicht zur perfekten Turnierreife bringen konnten, die aber immerhin ein interessantes Grundgerüst bietet...
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Der Erzfeind
Beginnen will ich mit dem Deck, dass wir vorab als Feind Nummer eins" identifiziert haben, da es sich aus dem Standard fast eins zu eins übernehmen lässt: Feen. Eine erste Feen-Variante zusammenzuschmeißen, die man in den Test-Gauntlet stecken kann, fällt sicher den wenigsten schwer. Cryptic Commands, Mistbind Cliques, Bitterblossoms, Scions und Spellstutter Sprites, das alles garniert mit... ja womit eigentlich? Am Anfang waren bei uns noch Sower, Shriekmaw und Konsorten enthalten. Irgendwann wurden daraus Broken Ambitions, Thoughtseizes, Jace Belerens und vieles mehr.
Doch was ist denn nun eine gute Feenkonfiguration? Je mehr wir mit und gegen die kleinen Nervensägen spielten, umso klarer wurde der Gewinnplan gegen verschiedene Decks. Mal bestand er einfach aus tokengepowerten Sprites mit Scion-Backup, mal genügten frühe Cliquen, die man einfach einen oder zwei Züge beschützen kann. Die Spiele, in denen man nur diese Schlüsselkarten zog (und dann am besten auch noch die Richtigen davon fürs aktuelle Matchup), waren für die Feen immer gut zu gewinnen. Das alles führte uns dazu, das Deck durch Ponder virtuell zu verkleinern und gleichzeitig einen kleinen, aber spürbaren Qualitätsvorteil zu erzielen. Zu diesem Zeitpunkt unserer Testphase waren die Ponder ganz gut" in dem Deck. Wieso nur ganz gut"? In der ersten Version unseres Deck befanden sich Vivid Creeks. Diese waren ohne One-Drops eher hilfreich als störend, nicht zuletzt auch weil wir die Maindeckkonfiguration oft geändert haben. Jetzt gab es also das Dilemma, dass die Manabase (die in Testdecks ohnehin seltener überarbeitet wird als die enthaltenen Sprüche) outdated war. |