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Eternal
Ratatouille
von Michael Diezel
17.04.2012

Es ist mal wieder die Zeit im Jahr, in der man als Schreiber so ein wenig in der Zwickmühle steckt. Eine neue Edition kündigt sich an und natürlich möchten alle ganz genau wissen, was diese jetzt kann … oder auch nicht kann. Dementsprechend gibt ein jeder Schreiberling seinen Senf dazu und so entsteht eine gewisse Übersättigung. Auf der anderen Seite weiß man natürlich, dass eben eine neue Edition kommt und alle momentan relevanten Formate (sprich: Standard) ausreichend durcheinanderwirbeln wird, dass man eigentlich nicht weiter darüber schreiben muss.

Zum Glück gibt es aber ein Format, dem neue Karten größtenteils völlig egal sind: Legacy. Wie es der Zufall so will, habe ich in der letzten Woche auch direkt die alten Karten auspacken müssen, um mich mit den lokalen Helden zu messen. Dabei habe ich ein Deck ins Feld geführt, das noch ganz ungeahntes Potenzial zu besitzen scheint, kein Wunder, wenn man mal wieder eine bekannte Ausgangsfrage aufs Legacy umschreibt:

„Was ist das beeindruckendste Play für den zweiten Zug?“

a)
Grapeshot/Tendrils of Agony für alle deine Leben
b)
Counterbalance
c)
Blitz, Blitz, Fireblast
d)
Stoneforge Mystic
e)
Dark Confidant
f)
Wie zweiter Zug? Ich habe dich doch in Turn 1 totgebelchert!
.
.
.
z)
Rotting Rats

Offensichtlich z), zumindest wenn die Zombieratten folgendem Deck entspringen:


2 Badlands
4 Bloodstained Mire
4 Marsh Flats
1 Polluted Delta
2 Scrubland
3 Swamp
1 Undiscovered Paradise
2 Verdant Catacombs

4 Cabal Therapy
4 Faithless Looting
1 Gitaxian Probe
2 Goblin Bombardment
4 Hymn to Tourach
1 Inquisition of Kozilek
4 Lingering Souls
1 Thoughtseize
1 Tragic Slip


4 Bloodghast
4 Carrion Feeder
3 Geralf's Messenger
4 Gravecrawler
2 Rotting Rats
2 Tombstalker

Sideboard:

3 Dark Confidant
1 Darkblast
3 Deathmark
1 Disenchant
1 Geth's Verdict
1 Goblin Bombardment
1 Grave Pact
1 Inquisition of Kozilek
1 Thoughtseize
1 Tragic Slip
1 Vindicate


Die Premiumleser von StarCityGames werden sich direkt an einen Artikel von Sam Black erinnern, der ursprünglich mit dem Haufen angetreten war, zumindest hin und wieder gewonnen hat und daraufhin einen Artikel verfasste. Ich selbst hatte ja mein Glück im Modern mit Zombies versucht und hatte entsprechend einen großen Teil der Karten noch eingetütet. Wenn man die beiden Decks jetzt vergleicht, sieht man, dass der gute Sam einen ausgeprägteren Kombinationscharakter verfolgt. Dieser besteht dann meist aus

1)
Kreaturen, die einfach nicht totzukriegen sind (beziehungsweise in Massen produziert werden) und
2)
Opfereffekt

Da gerade die Optionen bei Punkt 2 relevant besser sind als im Modern, ergibt das durchaus Sinn. Ganz ähnlich sind auch die Matchups aufgestellt:

Kontrolle, Aggrokontrolle und Kombo gut bis sehr gut
Aggro schlecht bis ganz schlecht

Wie TobiH vor ein paar Wochen richtig erkannte, gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund, echtes Aggro zu spielen, wodurch das Deck per Definition nur noch gute Matchups hat. So weit die Theorie. In der Praxis stimmt das natürlich nur bedingt, was meines Erachtens auch daran liegt, dass die Ausgangsversion noch längst nicht optimal ist. Meister Black hat das ja selbst zugegeben, und während ich denke, gleich zumindest ein paar Änderungen anzusprechen, die ich für sinnvoll halte, bin ich mir doch sehr sicher, dass noch viel mehr geht.

Ansonsten ist es nämlich wirklich so, dass die Zombies ein ziemlicher Alptraum für das klassische Legacymetagame sind. Billiger Discard, kombiniert mit dauerhaft stabilem Druck, abgerundet über diverse Möglichkeiten, sehr schnell sehr viel Schaden zu verursachen, dürfte die empfindlichen Gebilde der Top-Tier-Regionen ziemlich fordern.

Für eine genaue Analyse schauen wir doch einfach mal, welche Teile wirklich gut sind und welche nicht so.


Die wirklich gute Basis


Bloodghast & viele Fetchländer: Bloodghast profitiert mit am meisten von der neugewonnenen Kombofreudigkeit. Zusammen mit Faithless Looting, Rotting Rats oder auch nur einem der zahlreichen Opfereffekte, ist er wirklich richtig gut, weil die meisten Decks keinen Weg haben, ihn dauerhaft zu entfernen. Das gilt insbesondere, wenn ein Sacoutlet daneben liegt, um Schwertern und Pfaden die Exilierfähigkeit zu nehmen. Auch der doppelte Landfall mit den Fetchländern ist in diesem Deck erheblich relevanter als in der Modernversion, da es mehrere Möglichkeiten gibt, zwischen den einzelnen Triggern noch ein kurzes Opfern einzubauen.

Gravecrawler: All das, was für Bloodghast gilt, stimmt auch für den Crawler. Immer mit der Einschränkung, dass er zwingend Zombiefreunde benötigt, wodurch er im Bereich der Synergien meist etwas schlechter als sein Vampirfreund ist. Stärker ist er hingegen als Einzelkarte – immerhin ist er ja Savannenlöwe, was irgendwie besser ist als Goblin Piker – und in den seltenen Fällen wirklicher Kombozüge, in deren Verlauf man ihn gleich viermal oder so ausbuddelt.

Cabal Therapy: Diese Karte ist offensichtlich albern, wenn es den Flashback mehr oder weniger umsonst gibt.


Die immer noch vernünftigen Karten


Carrion Feeder: Der Tag-Team-Partner des Crawlers ist als Einzelkarte bestenfalls mäßig, kombiniert aber gleich zwei Bedürfnisse des Decks, nämlich das nach mehr Zombies und das nach mehr Opfereffekten.

Faithless Looting, Goblin Bombardment, Lingering Souls: Alle drei Karten sind unglaublich harmonisch in diesem Deck und dabei noch richtig stark. Einen Nachteil haben sie aber trotzdem und zwar ihre nichtschwarzen Farbanforderungen. Das mag in einem Format mit Fetch- und (echten!) Doppelländern seltsam erscheinen, doch das Deck ist erstaunlich manahungrig – zumindest für die aktuell enthaltenen 19 Länder – und möchte sich nur ausgesprochen ungern von Wasteland erwischen lassen. Beim Looting ist das nicht ganz so dramatisch, da man es sehr schnell spielen wird und entsprechend sicher Badlands suchen kann. Zudem hilft der Effekt bei Bedarf an weitere Länder zu kommen. Die beiden anderen sind kritischer zu sehen, eben insbesondere wenn man mit Wasteland rechnen muss.

Zur Verdeutlichung betrachten wir mal eine typische Starthand aus vier beliebigen schwarzen Karten, Lingering Souls und zwei Fetchländern. Die schwarzen Karten sind meist deftig schwarz, sodass man immer überlegen muss, ob man riskant auf Scrubland fetcht und damit das Wasteland riskiert, das möglicherweise einige weitere Sprüche unbezahlbar macht. Hinzu kommt die Entscheidung, ob das andere Fetchland dann Badlands sucht, um mögliche nachgezogene rote Karten spielen zu können. Oder doch lieber das zweite Scrubland? Ihr seht, knifflig und einige meine Niederlagen ließen sich auf falsch getroffene Fetchentscheidungen zurückführen. Wobei falsch nicht mal unbedingt bedeutet, dass ich selbst es falsch gemacht habe, sondern dass die Anforderungen zu hochgegriffen sind. Fazit: Will man wirklich alle drei Sprüche spielen (und das tut man), muss man etwas an der Manabasis ändern. Inwiefern mehr Länder jetzt gut sind oder doch ein Verzicht auf zum Beispiel Lingering Souls der richtige Weg ist, muss noch zu sehen sein.

Tombstalker: Jipp, der haut kräftig zu und lässt sich sehr stabil zeitig wirken.

Tragic Slip: Removal ist Removal und das Ding wohl das Optimum. In Zug 1 bekommt man den gefürchteten Delver of Secrets klein und danach reicht es zumindest fast immer für alle Kreaturen mit Toughness <14. Sterbende Kreaturen sind nämlich meist gar kein Problem und dadurch wird Tragic Slip zum 1-Mana-Hardremoval. Negativ ist lediglich zu verzeichnen, dass bei aller Sterbensbereitschaft der eigenen Jungs trotzdem Situationen auftauchen, in denen das zumindest etwas nervt, beispielsweise weil man gerade kein Land für Bloodghast hat.


Die (mehr oder weniger) notwendigen Übel


Rotting Rats: Und da sind sie, die gefürchteten Zombieratten. Ich hatte sie auf der Liste zu meinen Modernzombies, allerdings nie den Mut, sie auch tatsächlich mal auszuprobieren. Jetzt habe ich mich getraut und war extrem positiv überrascht. Versteht mich nicht falsch, die Ratten sind in einem Format mit einer fünfstelligen Auswahl an möglichen Karten so ziemlich das Schlechteste, was man ernsthaft ins Feld führen kann, passen aber als Zombie mit Zusatzleben und beidseitigem Discardeffekt richtig gut ins Deck.

Geralf's Messenger: Von den reichlich 250 Zombies in der Geschichte von Magic ist er wahrscheinlich der noch beste Verbliebene für dieses Deck, da er Bezahlbarkeit mit relevantem Schadenspotenzial und einer gewissen Resistenz gegenüber profanem Sterben kombiniert. Im Vergleich zu den anderen im Format gespielten Kreaturen ist er trotzdem ein ziemlicher Versager.

Thoughtseize, Inquisition of Kozilek, Hymn to Tourach: Discard ist bekanntermaßen nicht unbedingt die beste Art und Weise, den Gegner von der Ausführung seines Planes abzuhalten. Dafür gibt es eine Menge Gründe, die noch dazu im Legacy verstärkt werden: Unzuverlässigkeit, Topdecks des Gegners (Mirakulum!), schlechte Topdecks für einen selbst … Leider gibt es in Schwarz nichts anderes und dank der doch teilweise beachtlichen Clock, kann man zumindest den Teil der beidseitigen Topdecks ein wenig abmildern. Wirklich zufrieden bin ich damit trotzdem nicht. Wo ich mir jedoch ziemlich sicher bin, das ist bei der Überlegenheit gezielten 1-Mana-Discards gegenüber der Hymne. Ein paar Gründe:

Im Legacy stirbt man gegen einige Decks, wenn man nicht in Zug 1 eingreift.
Kombination mit Cabal Therapy
Manakosten/Manakurve
Keine Notwendigkeit für den Kartenvorteil von Hymn to Tourach (Klar würde man ihn nehmen, aber dank der Natur des Decks ist er längst nicht so stark wie gewohnt.)
Brainstorm

Apropos Brainstorm, der ist natürlich ein weiterer Grund, weswegen Discard im Legacy bestenfalls mäßig ist.

Das ist also ungefähr meine Bewertung für die aktuelle Konfiguration. Kurz gesagt anfällige Manabasis verbessern, Duress-Effekte statt Hymn to Tourach und möglicherweise mehr Zombieratten.

Zusätzlich gibt es ein paar Karten, die in Sams Version noch gar nicht auftauchen, über die ich aber zumindest einmal nachdenken würde:

Liliana of the Veil
Smallpox
Wasteland/Mutavault, dann möglicherweise mit Urborg, Tomb of Yawgmoth
Dark Confidant

Lili ist dabei eigentlich eine recht logische Erscheinung und könnte Lingering Souls würdig ersetzen. Leider führt das dazu, dass Faithless Looting deutlich schlechter wird, deutlich schlechter ist aber immer noch ganz schön gut. Ebenfalls möglich wäre ein Ersetzen des Messengers, allerdings braucht es da mit Sicherheit alternative Zombies irgendwo zwischen Ratten und Mutavault. Mutavault beziehungsweise Wasteland leiden ganz erheblich darunter, dass quasi jeder Spruch extrem viel Totenkopfmana benötigt, sodass farbloses oft gar nicht verwendet werden kann. Das wiederum könnte Urborg, Tomb of Yawgmoth übernehmen, was allerdings immer ein wenig optimistisch ist, weil ein gegnerisches Wasteland so ganz üble Sachen mit der eigenen Manabasis anstellen könnte. Smallpox fand ich meist ziemlich mies, da man den Länderteil nicht nutzen kann, ja sich hin und wieder selbst aus dem Spiel nimmt. Spannender ist da schon der Bob. Sein Problem liegt hauptsächlich im Platz. Wenn man alles an Zombies, Lootings, Discard und Removal im Deck hat, ist einfach kein Platz mehr für einen Mann, der zwar auf sich gestellt zu den besten Magic-Karten aller Zeiten gehört, aber eben nichts macht, was das Deck unbedingt weiterbringt. Klar, eine Zusatzkarte pro Zug bringt letztlich jedes Deck voran, ein weiteres Argument gegen ihn finde ich aber trotzdem und zwar dieses hier:


Ohne Hymne hat man noch genau Goblin Bombardment als 2-Mana-Spruch, da sowohl Ratten als auch Bloodghast noch etwas machen, wenn sie von der Zauberschlinge erwischt werden. Da die Spell Snare-Decks aber gerade oft diejenigen sind, gegen die Confidant stark ist, ist ein Einsatz aus dem Board wahrscheinlich tatsächlich cleverer, da der fähige Blauspieler möglicherweise seine Spell Snare cuttet.

Ein anderer Punkt, an dem ich gern noch etwas ändern würde, ist das Sideboard. Zwar gibt es auch dort eine Vielzahl unterhaltsamer Karten (und wehe, jemand wagt es, Grave Pact nicht zu spielen!), aber irgendwie passt es noch nicht so richtig. Beim Bau des Sideboards fragt man sich ja gemeinhin: Gegen welche Decks habe ich was für Probleme und wie kann ich die lösen? Das klappt im Legacy nur bedingt, da es ungefähr 168 verschiedene Decks gibt. Inwiefern es diese tatsächlich geben sollte, ist eine ganz andere Frage, Fakt ist, es gibt sie und deswegen benötigt man mehr denn je flexible Sideboardkarten. Das wiederum beißt sich ein wenig mit den durchaus extrem geradlinigen Plänen zahlreicher Decks, die entsprechend geradlinige Antworten benötigen. Mit lediglich 15 Sideboardkarten kann man die aber nie alle abdecken und so muss man sich auf Gefühl, Erfahrung und Glück verlassen.

Der gute Sam hat beispielsweise sämtliches Graveyardremoval einfach mal großzügig weggelassen. Kann man natürlich machen, schließlich spielt man gegen Dredge dank diverser Opfereffekte zumindest auch so halbwegs mit. Mehr aber nicht. Reanimator oder ähnliche Späße scheinen sowieso nicht wirklich zu existieren, doch das bedeutet nicht, dass man nicht direkt Runde 1 dagegen gelost wird. Ganz ähnlich sehen die Duelle mit den schnellen Tribaldecks (Goblins, Elfen) aus. Dank Goblin Bombardment hat man hier ebenfalls einen theoretischen Plan, in der Praxis ist der jedoch durchaus optimistisch und wird auch mit dem einen Darkblast nicht wirklich besser.
Im Gegenzug hat man eine ganze Menge Sideboardkarten für die wichtigen Aggrocontrolduelle, wobei man in diesen ja sowieso vorn ist.

Na ja, genug der schönen Worte, lasst uns Taten sehen:


2 Badlands
4 Bloodstained Mire
4 Marsh Flats
1 Polluted Delta
2 Scrubland
4 Swamp
1 Undiscovered Paradise
2 Verdant Catacombs

4 Cabal Therapy
4 Faithless Looting
2 Goblin Bombardment
2 Inquisition of Kozilek
4 Lingering Souls
2 Thoughtseize
1 Tragic Slip
1 Geth's Verdict


4 Bloodghast
4 Carrion Feeder
2 Geralf's Messenger
4 Gravecrawler
3 Rotting Rats
2 Tombstalker

Sideboard:

3 Dark Confidant
2 Darkblast
3 Deathmark
1 Geth's Verdict
1 Goblin Bombardment
1 Grave Pact
1 Thoughtseize
3 Liliana of the Veil


In dieser Version gibt es eher kosmetische Änderungen. Ein Land mehr, ein kleiner Tausch bei den Zombies und vor allem keine Hymn to Tourach, dafür mehr Duress-Effekte. Im Sideboard wartet Liliana, für die erstaunlich viele Decks keine gute Antwort haben, insbesondere wenn diese noch Platz für Graveyardremoval machen. Auch ich verzichte auf Graveyardhate und Karten wie Spinning Darkness, die Chancen im monoroten Matchup eröffnen.


4 Bloodstained Mire
2 Badlands
2 Swamp
4 Marsh Flats
4 Urborg, Tomb of Yawgmoth
4 Mutavault
4 Wasteland

4 Inquisition of Kozilek
3 Tragic Slip
4 Cabal Therapy
4 Faithless Looting
4 Liliana of the Veil
4 Smallpox


4 Gravecrawler
4 Bloodghast
3 Rotting Rats
2 Tombstalker

Sideboard:

2 Thoughtseize
4 Dark Confidant
3 Darkblast
1 Grave Pact
3 Deathmark
2 Goblin Bombardment


Das ist die deutlich überarbeitete Variante. Nahezu monoschwarz, dafür sowohl mit Mutavault als auch Wasteland. Offensichtlich benötigt man direkt unendlich viel mehr Land, was man aber zwischen Crawler, Looting und Ratten ohnehin prima verarbeiten kann. Insgesamt spielt es sich so deutlich weniger broken, wenn alles funktioniert, allerdings auch viel weniger furchtbar, wenn nicht alles zusammenkommt. Ich persönlich bevorzuge ja die konstante Variante – vielleicht ein Grund, warum ich so selten Legacy spiele – zumal man all die lustigen Sachen auch hier wiederfindet. Wahrscheinlich könnte man noch Sinkhole ins Deck quetschen, um Smallpox und Wasteland weiter aufzuwerten, aber aktuell sehe ich noch nichts, was man dafür cutten könnte.

Wie gesagt, das Deck macht in beiden Varianten ungeheuer viel Spaß, da man die ganze Zeit mit niedlichen Aktionen, Interaktionen und Synergien beschäftigt ist. Noch dazu spielt man die richtig „coolen“ Karten wie Tombstalker, Vampire und gar Zombieratten. Ziemlich konkurrenzfähig ist es obendrein, wie ich vielleicht selbst am Wochenende unter Beweis stellen kann. Allerdings gibt es noch die eine oder andere Sache, die verlockender sein könnte, als den ganzen Tag Legacy zu spielen, deswegen wäre es vielleicht ganz gut, wenn der eine oder andere Unentschlossene die Beweisführung übernimmt.

So oder so werden es wohl die letzten ernsthaften Turniere ohne Mirakulum sein. Zu dieser schönen Fähigkeit dann demnächst mehr, für den Moment zitiere ich einfach mal Evan Erwin: „Miracle is a mechanic that is destined to drive Pros freaking crazy – it reminds me of Cascade …“ Wenn das mal nicht vielversprechend klingt.

In diesem Sinne, möge das Mirakulum mit euch sein!
Der MiDi




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