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Psychische Aspekte
von Doris "Sunrise" Neumann - Rieser
29.03.2004

Auf die Idee zu diesem Artikel gebracht hat mich Isi, ein Besucher unseres Magic- Stammtischs mit seiner Frage: Was fasziniert euch so an diesem Spiel?
Mich hat diese Frage dazu bewegt, mich zu fragen: Warum spielen wir Magic? Warum spielt der Mensch überhaupt? Welche psychischen Faktoren spielen dabei mit? Und natürlich... kommt bei einer Diplom-Pädagogin wie mir zwangsläufig die Frage auf: Welchen pädagogischen Wert hat das Spiel Magic?

Bezüglich der letzten Frage muss ich das Wort "Pädagogik" erst einmal erklären: Es kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich übersetzt etwa so was wie: Knabenführung. Im alten Griechenland genossen ja ausschließlich Jungs eine Ausbildung, und diese übernahmen eben diese Knabenführer, die mit Privatlehrern zu vergleichen waren. Ziel dieser Ausbildung waren körperliche Kraft, geistige Regheit, soziale Fähigkeiten und ähnliche erstrebenswerte Dinge.
Auch heute versucht man in der Pädagogik junge Menschen (Kinder) zu fördern und in allen möglichen Bereichen zu bilden.
Im Bezug auf Magic muss ich dazu sagen, dass es im gängigen Sinne des Wortes irrelevant ist den pädagogischen Wert zu ermitteln, da kaum Kinder dieses Spiel spielen.
Wenn es aber so etwas wie Pädagogik für Erwachsene gibt, muss ich sagen: Ja, Magic ist (in diesem Sinne) höchst wertvoll!

Aber warum?
Dazu muss ich weiter ausholen.
Spiel an sich ist ein Zeichen der Intelligenz und der hohen Evolutionsstufe einer Spezies. Darum gibt es kein Wesen auf der Erde das soviel spielt wie der Mensch. Spiel ist eine Form des aktiven Lernens. Es ist also schwer zu sagen, was zuerst war: Das Spiel oder die Intelligenz?
Auf alle Fälle bedingen sich diese beiden!

Das Lexikon sagt zur Definition von Spiel: Tätigkeit, die ohne bewussten Zweck, aus Vergnügen an der Tätigkeit als solcher bzw. an ihrem Gelingen vollzogen wird und stets mit Lustempfinden verbunden ist.
Das heißt, Spiel ist eine Tätigkeit, die nicht zum Lebenserhalt notwendig ist (außer für Pros, die hauptberuflich Magic spielen) und somit nur dann möglich ist, wenn ein Wesen genügend Zeit und gesicherte Lebensumstände hat, um sich ihr hinzugeben.
Wir kennen das alle: Wer nicht genug Zeit und Geld hat, wird Magic kaum richtig spielen können.

Schon in der Urzeit des Menschen, befasste er sich, wenn er neben der Jagd genügend Zeit fand, mit spielen. So kann man sich auch vorstellen, dass z.B. ein zufriedener satter Urzeitmensch in der Sonne saß und mit einem runden Stein spielte...und so zur Erkenntnis kam, das runde Dinge sich leichter fortbewegen als eckige, was zur Erfindung des Rads geführt haben könnte.
Spiel und Intelligenz...2 Dinge, die zusammengehören!
"Der Mensch ist nur da ganz Mensch wo er spielt!",sagte schon Friedrich Schiller.

Aber auch andere Ansichten von großen Denkern zu diesem Thema möchte ich hier anführen.
Beispielsweise sagte Aristoteles: Das Spiel befreit den Menschen von seelischen Konflikten, hilft ihm zur Lösung innerer Spannungen und er muss sie nicht mehr an der Gesellschaft abreagieren.
Piledriver, ebenfalls ein Besucher unseres Magic- Stammtischs hat einmal erwähnt, dass er durch Magic Aggressionen abbauen kann (ohne dabei jemanden körperlich zu schlagen- er braucht es nicht, denn er kann ihn ja geistig schlagen). Hier wären wir schon beim ersten Punkt, der meine Aussage; dass Magic (erwachsenen-pädagogisch) wertvoll ist, bestätigt.

Magic ist auch ein sehr stark reglementiertes Spiel (wer sich einmal mit den Regeln auseinandergesetzt hat wird das bestätigen) und als Pädagogin weiß ich um die wichtigen Funktionen des Regelspiels für die soziale Entwicklung:
Beim Regelspiel lernt der Mensch Teamgeist (z.B. beim Team- sealed,- draft, -stapel), Geduld und Ausdauer, Akzeptanz, Einfühlungsvermögen (alles sehr wichtig für die Kommunikation) sowie auch Fairness und Frustrationstoleranz im Sinne von Verlieren-können.

Ihr könnt jetzt sagen: Ja super, Gesellschafts- und Regelspiele hab ich mit 6 im Kindergarten schon gepielt - diese ganzen Dinge wie Fairness, Teamgeist und Verlieren-können hab ich damals schon gelernt, dafür brauch ich jetzt nicht mehr Magic spielen.
Ich sage dazu: Ja, ihr habt die Grundlagen damals gelernt, aber von Perfektion sind wir alle wahrscheinlich weit entfernt. Wir hören mit Erreichen des Erwachsenenalters nicht auf zu lernen- es geht nur schwerer und deshalb lernen wir langsamer. Dadurch entsteht der fälschliche Eindruck, dass wir als Erwachsene nichts mehr zu lernen hätten. Magic, als erwachsenengerechtes Regelspiel kann uns helfen auch unsere sozialen Fähigkeiten weiter zu trainieren und zu verbessern.

Der wichtigste Punkt, in dem wir durch Magic aktiv lernen können ist aber sicher das strategische und logische Denken, die Taktik, die Kreativität und Intelligenz.
Die Intelligenz ist die Fähigkeit, für ein Problem, für das man bislang keine Lösung hatte oder brauchte, eigenständig eine Lösung zu finden.
(z.B. haben wir bis jetzt erfolgreich Monowhite gespielt und plötzlich kommt die Skullclamp raus...was tun wir? Wir suchen kraft unserer Intelligenz und mit Hilfe unseres Denkens eine Lösung, wie wir auch gegen die Skullclamp ein gutes Match-Up herausholen können) Dazu benutzen wir unsere Kreativität. Kreativität ist die Fähigkeit, neue Möglichkeiten zu erwägen und Ideen auszuarbeiten.

Aber nicht nur beim Deckbau auch während dem Spiel sind diese Fähigkeiten gefordert. (Was könnte der Gegner auf der Hand haben, wieviel Mana stehen ihm zu Verfügung, was würde passieren, wenn ich jetzt mit dieser oder jener Kreatur angreife, wie könnte ich diesen Effekt verhindern oder umgehen,...) Strategie, Taktik, Wahrscheinlichkeitsberechnung, Logik,...man merkt, hier sind die grauen Zellen am arbeiten! Dadurch dass die arbeiten, baut das System neue Verbindungen und Schnittstellen (Synapsen) im Gehirn auf. (Diese werden zwar durch den übermäßigen Alkoholkonsum während des Spielens wieder vernichtet, aber der Spieler bleibt wenigstens gleich von seiner Denkleistung her) (wor a Scherz- man i net bes).

Neben dem Fördern der Intelligenz und des Denkens (und der Kreativität, und und und...) erfüllt Magic natürlich auch den Zweck der Erholung, Belustigung, Entspannung und des Zeitvertreibs erwachsener Menschen. Aber tun das nicht auch andere Spiele wie Schnapsen, Mensch ärgere dich nicht und weiss der Kuckuck was noch? Ja, was unterscheidet Magic also so grundlegend von anderen Gesellschaftsspielen für Erwachsene?

Zum Einen ist es bestimmt der Wettbewerbscharakter dieses Spiels. In welchem anderen Spiel kann man so viele große Turniere und sogar Weltmeisterschaften bestreiten? (Schach ausgenommen)! Es ist ein Spiel bei dem man kaum einmal an einen Punkt gelangen wird bei dem man sagt: So, jetzt kann ich in Magic nichts mehr dazulernen. Dieses Spiel kann mir nichts mehr an Herausforderungen bieten. Einen solchen Level wird man kaum erreichen.

Genau das unterscheidet Magic auch von anderen TCGs - Yu gi oh z.B. wird niemals so komplex sein, dass man es nicht einmal "ausgespielt" haben wird. Wenn man den eiskalten Drachen, oder wie das Über-Super-Viech in Yu gi oh halt heißt besitzt und gegen die ganzen kleinen Kinder, die sich das Ding halt nicht leisten können gewinnt, verliert dieses Spiel ganz einfach seinen Reiz.
Anders bei Magic: Da kannst du 10 Black Lotusse /Black Loten? haben, wenn du spielst kommt's nur auf deine Skills (Erfahrung, Können, Wissen, Denkvermögen und Intelligenz) an. (Sicher sind gute Karten nicht unwichtig, aber nur weil man einen Black Lotus besitzt gewinnt man nicht).

Aber dafür gibts ja auch die verschiedenen Formate in Magic...damit auch nicht so wohlhabende Spieler mit weniger teuren Karten ihre Fähigkeiten beweisen können.

Gerade auch die verschiedenen Formate tragen dazu bei, ständig neue Herausforderungen zu bekommen.
Wenn man ein super-constructed Spieler ist, kann man in limited immer noch viel dazulernen. Oder im Stapel. Da gehts dann eben drum, aus dem was man random kriegt, immer noch was Gescheites zu machen. Dafür brauchen wir wieder unsere ganze Palette: Intelligenz, Kreativität, Denkvermögen, Strategie, Logik, Prioritäten setzen können,...

Da soll mal einer sagen: In Magic gibts keinen Besseren als mich! (So wie Cyber in Yu gi oh behaupten will - er wäre der beste in Yu gi oh) In Magic gibts das eben nicht...Du bist der Beste? Dann versuchs mal gegen andere Gegner oder mit einem neuen Format - Magic ist derart vielschichtig, dass es kein Patentrezept für den Sieg gibt. So wie die Möglichkeiten zu gewinnen unendlich sind, sind es auch die Möglichkeiten zu verlieren. Von jedem Gegner kann man lernen. Von jeder Spielsituation ebenso.

Computerspiele kann man "ausspielen" - Magic nicht. Mit jeder neuen Edition und jedem Banning gibt es neue Möglichkeiten und neue Umverteilungen in den Tier 1 Decks. Da Magic sich ständig ändert, muss man sich mit ändern, um optimale Chancen zu haben.

An Herausforderungen mangelt es hier also nicht.

Was sind allerdings die Risiken beim Magicspielen?

Wie jede gute Sache kann man auch das Magicspielen übertreiben. Wenn man z.B. zwanghaft wesentlich mehr Geld in dieses Spiel investieren muss, als man besitzt, oder gar keine anderen Interessen mehr hat...ist das schon schlecht. Aber im Grunde kann man das glaub ich bei jedem Hobby in der Art übertreiben.(Den ganzen Tag nur mehr an Fußball denken, sich einbilden, dass sein Lieblingsfußballspieler immer bei einem ist, 1000e Euro für Briefmarken ausgeben,...) Insofern ist Magic nicht risikoreicher als jede andere Freizeitbeschäftigung, aber dafür wesentlich besser!

Ein weiteres Problem beim Magicspielen stellt die Tatsache dar, dass manche Menschen einfach um jeden Preis gewinnen müssen. Und aus diesem Grund vielleicht auch zu cheaten beginnen.

Wenn ein Mensch allzu ehrgeizig ist oder sogar zu Betrug neigt, zeigt er diese Verhaltensweisen meist nicht nur beim Magic spielen, sondern auch im „wirklichen“ Leben, wo sie meist noch wesentlich größere Probleme bereiten als im Spiel.

Nehmen wir zum Beispiel einen Cheater her: Wenn er bei einem kleineren Turnier versucht durch unfaire Mittel zu gewinnen, ist das zwar extrem unfair und unsportlich, aber er tut nicht wirklich jemand damit weh.
Wenn dieser Mensch aber auch an seinem Arbeitsplatz, es nicht erträgt, dass ein anderer Mitarbeiter besser ist als er, und er auch dort unfaire Mittel anwendet um diesen Kollegen in Verruf zu bringen und dieser vielleicht dann deshalb seinen Arbeitsplatz verliert, ist das noch viel schlimmer.

Da Magic nur ein Spiel ist und nicht das wahre Leben, kann man durch das Spielen seine psychischen und sozialen Defizite (ich drücke das bewusst so hart aus), wie z.B. Unfairness, fehlende Frustrationstoleranz oder Unfähigkeit zu Teamarbeit erkennen, ohne diese noch schmerzhafter im täglichen Leben erfahren zu müssen.
Zudem bietet das Spiel auch die Möglichkeit mit diesen Defiziten umgehen zu lernen.

Wenn unser Cheater jetzt beim Betrügen in Magic ertappt wird, wird er die Reaktionen seiner Umwelt (die anderen Spieler) erfahren und somit einsehen, dass er so nicht handeln kann, weil seine Mitmenschen sonst mit Ablehnung und Feindschaft reagieren. (Wenn er moralisch halbwegs entwickelt ist wird er es einsehen.) Durch diese Erfahrung wird er LERNEN, sich fair zu verhalten. Dann beginnt für ihn der schwere Lernprozess, ohne sich übermässig zu ärgern verlieren zu können. Bei diesem Prozess kann wieder das Spiel ihm helfen. Langsam entwickelt sich durch das Spielen (uns verlieren) Frustrationstoleranz und DANN ist er auch bereit in den restlichen Bereichen seines Lebens fair zu handeln und dadurch vielleicht einmal weniger gewaltig auf die Schnauze zu fallen.

Grundvoraussetzung dafür ist eine LERNBEREITSCHAFT. Wenn ein Mensch felsenfest davon überzeugt ist, dass ER sicher nichts an sich verändern braucht und er schon so passt wie er ist, er aber objektiv große Fehler macht, ist keine Verbesserung der Situation zu erwarten, auch wenn dieser Mensch weiter Magic spielt.

Diese Lernbereitschaft ist bei Kindern noch sehr groß. Kinder gebrauchen als Form des aktiven Lernens das Spiel um unbewusst ihre psychischen, sozialen, mentalen, kognitiven und physischen Fähigkeiten auszubilden.
Das Spiel soll ja eine Chance sein „nur zum Spaß“ zu erproben, was im späteren Leben dann auch gebraucht wird.

Kindergartenkinder spielen zum Beispiel gern „Schule“. Sie setzen sich an einen Tisch, nehmen sich ein Heft, kritzeln eifrig darin herum und versuchen die Anweisungen der „Lehrerin“ (meist ein anderes Kind) zu erfüllen.
Stillsitzen, zuhören, Feinmotorik der Finger…all das werden sie später, wenn sie wirklich zur Schule gehen brauchen.
Kinder haben von sich aus ein unstillbares Verlangen, durch Erproben und Tun (spielen) sich zu entwickeln und zu bilden.

Bei Erwachsenen ist dieser „Spieltrieb“, wie er oft geringschätzig genannt wird, oft schon erlahmt. Bei uns Magicspielern sollte er theoretisch noch vorhanden sein, denn sonst würden wir nicht spielen, und so unsere Fähigkeiten in allen möglichen Bereichen verbessern und „nur zum Spaß“ trainieren

Wenn ein Mensch nun aber größere Defizite im sozialen oder psychischen Bereich aufweist, wie in unserem Beispiel am Anfang, dass er einen falschen Ehrgeiz an den Tag legt, und vielleicht auch cheatet, oder wenn er kognitive oder mentale Schwierigkeiten hat, also oft Spielfehler macht und auch oft dieselben, dann sollte man trotzdem nicht schnell ein Pauschalurteil fällen: „Dieser Mensch sollte sich eine andere Betätigung suchen!“

Wenn der betroffene Mensch Problembewusstsein und Lernbereitschaft zeigt, sollte man ihn keinesfalls vom Spielen abhalten. Denn das Spiel kann diesem Menschen schon sehr helfen, seine Probleme „spielerisch“ zu bekämpfen. Es wird vielleicht nicht so schnell gehen (denn Erwachsene lernen langsamer), aber er wird es mit der Zeit lernen. Cheaten ist hier eine Ausnahme…das muss entweder gleich abgelegt werden oder eben gar nicht mehr. Es ist für die Spielpartner vielleicht auch mühsam, hier Geduld und Ausdauer zu beweisen, aber genau das sind wieder Eigenschaften, die auch trainiert werden können und sollen.

Natürlich, wenn jemand bei großen Turnieren cheatet und das noch mehrmals dann gehört er DCI- gerecht bestraft. Und wenn jemand nach 10 und 20 mal erklären noch nicht weiss, für was Länder gut sind, und wenn jemand nach jedem verlorenen Spiel mit Selbstmord droht sollte man ihm vielleicht doch nahe legen sich ein anderes Hobby zu suchen. (Briefmarken haben fast so schöne Bildchen, wie Magickarten und sie lassen sich auch genauso gut in Mappen sammeln!)

Aber bei nicht so extremen Fällen ist etwas Toleranz durchaus gefragt – schließlich wollt ihr doch auch, dass eure Mitmenschen ihre schlechten Eigenschaften in den Griff bekommen und so zu angenehmeren Zeitgenossen werden!

Wenn ihr selbst oft Schwierigkeiten habt, Spielern die, sei es aus Unerfahrenheit oder durch gewisse schlechte Eigenschaften (Nicht verlieren können, keinen Teamgeist haben, Spielfehler machen,…), eure Geduld und Toleranz erfordern, diese auch entgegenzubringen, solltet ihr vielleicht noch an euch arbeiten.
Arroganz ist genauso eine schlechte Eigenschaft!

Übrigens: Ich rede hier nicht von hoffnungslosen Fällen, die absolut nicht lernen wollen, sondern von lernbereiten, problembewussten Menschen, die eben Zeit und Praxis brauchen, um sich weiterzuentwickeln.
(Gerade unter den Cheatern sind leider oft sehr viele hoffnungslose Fälle – aber unter den anderen könnten auch einige sein, die eure Geduld verdienen.)
Bleibt zu sagen: Magic ist Spiel, Spiel ist Lernen und Lernen ist Intelligenz!

Ich glaub ich hab euch die positiven Seiten von Magic recht gut erklärt. Warum wir also Magic spielen? Weils gut für uns ist!
Und warum der Mensch überhaupt spielt? Weil er ein Mensch ist.

So, das wars jetzt. Ich hoffe, mein Artikel hat euch gefallen und auch, dass wenigstens ein paar neue Aspekte, die für euch interessant waren, dabei waren.

MfG, sunrise.


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[29.04.2004]Magic, eine absolute Männerdomäne?

 #1 So... von Sturmgott am 29.03.2004 • 19:23
und nun habt Euch alle lieb und zieht aus, die Welt zu verbessern
 #2 Nee... von Kofi am 29.03.2004 • 19:31
Seit sehr langer Zeit der erste Artikel auf dieser Seite den ich nicht bis zu Ende gelesen habe.

Schreibstil wie eine Erörterung im Deutschaufsatz, der es absolut nicht geschafft hat, mich für das Thema zu interessieren. Zudem alles sehr weit hergeholt. Pädagogisch wertvoll? Hmmm...
 #3 what the ha*k? von timoK am 29.03.2004 • 19:49
also ich kann nur sagen:
daumen hoch Kofi, gut gesagt. und @sunrise: go, get a life

achso, und ich spiel magic weil gewinnen g0il ist.
 #4 war echt mal lang! von Gandalf am 29.03.2004 • 20:26
Oh man, die Hälfte hätte es auch getan. Ich hab nicht wirklich verstanden, was an Magic jetzt besonders sein sollte? Deine Ausführungen sind die, die man fast jedem Spiel zuordnen kann.
Nen Artikel zur Spielepädagogik hatte ich nicht erwartet und dafür war er auch zu kurz und nicht fundiert genug.

Hab ihn zu Ende gelesen, weil ich gehofft hab, dass noch was spannendes kommt. Aber so leider Daumen runter!
 #5 och leute von Juggernaut am 29.03.2004 • 20:35
Wenn euch das zu hoch ist darüber nachzudenken, dann seid ihr vielleicht zu vernarrt in euer spiel und steckt alle Energie da rein.

Also ich fand den Artikel sehr gut.
 #6 @Juggernaut von Gandalf am 29.03.2004 • 20:51
Um zu hoch oder nicht, gehts doch gar nicht.

Find das jetzt ein wenig billig, sich hinter der
"ich hab verstanden was sie meint und ihr nicht und deshalb findet ihr es doof" Maske zu verstecken.

Ich sehe einfach nur äußerst wenig Bezüge auf Magic. Es wird mir nicht klar, warum wir ausgerechnet dieses Spiel zocken. Die hier angeführten Dinge passen zu jedem zweiten Spiel, was etwas ernsthafter betrieben wird. (Sei es Siedler (das Kartenspiel), Carcassonne und viele andere Spiele)
 #7 hmmmm........ von Der Frisör am 29.03.2004 • 21:08
ich komme mir ja mal vor die die kritijerpappnase aus berlin... oh gott,soweit ist es schon gekommen.....
die idee magic aus anderen blickwinkeln zu betrachten 9ist an sich interessant und für menschen die außer pappkarten im leben noch einen andrern sinn sehehn / haben ist das o.k. aber das z.b. das wort pädagogik aus dem grichischen kommt weiß jeder der es wissen will und die die es nicht wissen scheint es nicht zu interessierne... hört sich an wie ein bürgerinitiativen begehr, hat irgendwie etwas komisches und ist sehr global geschrieben, was nicht schlimm ist, was an sich ja nicht schlimm ist, wenn es aber dann auch nicht witzig ist, dann ist es glaube ich nicht so tolle und vielleicht sogar überflüßig wie doppelnamen alla leutheuser-schnarrenberger.... wobei ich den konsens des artikels gut finde, nur sollte man ihn halt anders verpacken, magicspieler sind manchmal nicht so disserattionszugänglich, die brauichen eher den ruhrpootkanackenstyle...
 #8 Zu lang von Akku am 29.03.2004 • 21:15
Hallo Leute! Dieser Artikel war mir entschieden zu lang und ich habe wirklich zu viel damit zu tun, das neue Metagame zu analysieren, um mir sowas durchzulesen. Der Teil, den ich gelesen habe, fand ich auch nur deswegen nicht soooooo gut, weil ich eben Informatik studiere, wenn ihr wisst, was ich meine (ich mag es also, jeden Artikel auf eine Deckliste und ein kurzes Fazit zu reduzieren). Nix für ungut, das ist meine absolut subjektive Meinung, der Artikel ist natürlich objektiv gesehen Klasse, ich bin nur zu müde und zu besoffen um das jetzt noch zu schnallen.
 #9 Ach ja... von Akku am 29.03.2004 • 21:18
... und ich spiele natürlich Magic um Booster zu gewinnen und nicht um was zu lernen!
 #10 Und wo ist jetzt euer Problem damit? von Sir Gorash am 29.03.2004 • 21:19
Hallo, natürlich ist das was hier steht übertragbar. Magic ist ein Spiel, es gibt auch andere Spiele, dann gibts halt auch Ähnlichkeiten.

Das dieser Schrieb jetzt halt zur Not auch als "Seminararbeit für Arme" (Arm nicht wegen mangelndem Content, sonder wegen Umfang etc) durchgeht, und folglich staubtrocken ist, nun ja, vielleicht ist das Studium einfach noch nicht weit genug weg, ka.

Grundsätzlich enhält dieser Text nur Wahrheiten, die 95% der hier herumlungernden Leserschaft so nicht bewusst sind (und die 99%) der Leserschaft dann wohl auch egal sind).

Tja, Schade, dass man mit Artikeln ohne Deckliste oder ohne "ich disse random columnist", die dafür aber souveränen Umgang mit der deutschen Sprache und auch so was wie ein Konzept haben, anscheinend nix mehr gewinnen kann
 #11 auch hmmmmmmmm von kranger am 29.03.2004 • 21:21
und wenn wir einfach Magic spielen, weil's a Mordsgaudi ist? Mag sein, dass sich dabei ein paar neue "Verbindungen und Schnittstellen im Gehirn" aufbauen und mein "Einfühlungsvermögen" und meine "Frustrationstoleranz" geschult wird (wobei ich das ja eher anzweifle, wenn ich so manche Magicspieler beobachte ), aber eigentlich is mir des ziemlich wurscht.

Ich finde man kann aus allem eine Wissenschaft machen, und da ich mit ebendieser genug im Studium zu tun habe, hab ich nach der Hälfte des Artikels mal herzhaft gegähnt und zu den Kommentaren runtergescrollt.
 #12 @ Frisör: von Sir Gorash am 29.03.2004 • 21:21
Da stimme ich im Kern mal zu, und wenn da noch Interpunktion und Grammatik dringewesen wären, hätt ich dich glaub ich auch sogar verstanden......
 #13 @Sir von Gandalf am 29.03.2004 • 21:29
Klar ist das fast alles wahr was da drin steht.
Ja und?

Aber was macht denn nu das Magicspielen aus? Was faszeniert mich daran?

Die Aussage des Artikels ist in meinen Augen:

Spiel ist gut und macht Sinn

Magic ist ein Spiel

deshalb ist Magic gut und faszinierend.

Und das passt für mich eben nicht. Die oben angeführte Frage wurde nicht beantwortet. Und darauf hatte ich mich gefreut und dies hier unter der Einleitung erwartet.
 #14 Der Artikel von Shauir am 29.03.2004 • 22:00
ist genauso ein Off Topic Artikel wie der vom Pischner über die US Politik. Wenn man als Magicspieler ein verschlossener Freak ist, oder auch nicht, dann interessiert halt den einen ein Thema weniger als ein anderes. Im Endeffekt is das doch vollkommen egal.

ich fand den Artikel ganz interessant, auch wenn er eben nicht "witzig" geschrieben war. Ich mein, in der Zeitung liest du auch nich immer was witziges, und in Schulbüchern sind die Texte bei weitem nicht witzig. Witzige Sachen gibts auf www.witzige-sachen.de oder so
 #15 Traurig, aber ... von Mindtwist am 30.03.2004 • 00:22
ich glaube, dass sich eben die allerwenigsten Menschen tiefsinnige Gedanken darüber machen, mit was sie eigentlich ihre Zeit verbringen, und ob sie das in irgendeiner Form weiterbringt. Hauptsache Spaß.

Gruß von einem Kollegen
 #16 Trotz Kritik... von alkoholiker am 30.03.2004 • 00:42
ein gelungener Artikel, außerdem muss sich doch nicht alles auf Magic beziehen.... ...nett, interesant und auch nicht viel zu lang!
 #17 also ich fand, von JustusR am 30.03.2004 • 01:01
dass das ein verdammt guter Artikel war. Zu lang war er mir keineswegs (aber ich lese auch Bücher mit 1000+ Seiten gerne mehrmals). Ich finde es sehr interessant, Magic mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Von mir also klar den Daumen nach oben.
 #18 Ich muss sagen... von teletubby am 30.03.2004 • 01:05
... ich habe in meinen Pädagogik-Vorlesungen schon wesentlich Langweiligeres über Spiele und Spieltrieb gelesen/gehört.
Alles gut erklärt und nachvollziehbar geschrieben, aber eben nichts wirklich Prickelndes.

Dass Leute, die nichts in der Richtung studieren den Artikel einfach langweilig finden, kann ich mir gut vorstellen.
 #19 Für Akku von ForgottenFrank am 30.03.2004 • 01:17
11001100101000011111100100010001000000001110
 #20 Interessant von Eleusis am 30.03.2004 • 04:21
mir hat der Artikel gut gefallen, auch wenn ich weder Pädagogik studiere, noch es vor habe.
Es ist einfach mal interessant sein Hobby aus "wissenschaftlicher" Sicht nachzuvollziehen. Das der Artikel zu lang war kann ich nicht nachvollziehen, die länge ist für das Thema denke ich sogar noch recht kurz gehalten, und recht einfach zu verstehen. Nur der "Weltverbesserungs"-Charackter kommt ein wenig sehr hervor , was aber nicht wirklich schlimm ist.
Und zur Strukturierung: Mir gefällt diese Kapitel Einteilung [großer Buchstabe leitet neues Kapitel ein.]
 #21 @alle, die hier Kommentare geschrieben haben... von sunrise am 30.03.2004 • 06:34
Tja, ich möchte erst mal sagen, dass ich gar nicht studiert habe...ich hab nur die Matura.(Abi sagt ihr dazu) Trotzdem bin ich von der Wissenschaft sehr angetan...und das merkt man halt.
Es freut mich, dass einige was mit dem Artikel anfangen konnten und ich hab auch stark damit gerechnet, dass viele sich eben nicht dafür interessieren.
Ist auch ein ungewöhnliches Thema...ich weiss schon, dass die meisten Artikel hier eben doch hauptsächlich Decklisten enthalten und Metagame-analysen und Spielstrategien und Tunierberichte...
War halt nur ein Experiment von mir, dieser Artikel.
Tja, hätt ich mir denken können, dass es nicht so ankommt.
So long, sunrise.
 #22 wo ist eigentlich der AP? von The Dude am 30.03.2004 • 09:00
... um den ist es ziemlich ruhig in letzter Zeit...
falls sich jetzt jemand fragt, warum ich hier so scheinbar sinnlos referenziere: der kritisiert eigentlich immer hart aber sachlich

Ich denke es bringt keinem der Schreiber hier was, wenn jemand einen Artikel subjektiv zu lang oder zu kurz oder zu nass/ zu trocken findet (weil ich mal davon ausgehe, wenn man mit Spass und Interesse liest ist das relativ)

Inhaltlich gehe ich mal davon aus (bin ja auch net vom Fach), dass das Geschriebene solide fundiert und vor allem so aufbereitet war, dass Laie und ein stückweit Fortgeschrittene es verstehen und aufnehmen konnten.

An und für sich find ich es außerdem eine willkommene Abwechslung, mal was außerhalb der aktuellen S und T Schienen zu lesen (mal ehrlich: wäre dieser Artikel NICHT geschrieben worden gäb es gar nix neues) und hoffe, in Zukunft mehr aus der Sparte "Diverses" hier auf der Speisekarte zu finden.

Was ich mir auch gewünscht hätte wäre ein bisschen mehr "Leben" im Text gewesen.
Zum Beispiel hätte man mit etwas farbigeren Beispielen und nem etwas größeren Klecks Ironie nicht nur den Langzeitlesespass erhöhen, sondern auch, imho, die interessierte Zielgruppe vergrößern können.

Ich fands im Großen und Ganzen OK.
 #23 mein senf auch noch von Yogurthluder am 30.03.2004 • 09:31
ich persönlich lese lieber mal etwas anderes als die 50 Ravffinity oder Anti-Ravffinity Variante in Artikelform gepackt.
Gut geschrieben, verständlich rübergebracht (für diejenigen die sich die Zeit zum lesen nehmen) und keine Behauptungen ohne untermauerung wie man sie sonst hier in jedem tikel findet.
 #24 Also,... von Sandra am 30.03.2004 • 10:17
... grundsätzlich fand ich den Artikel gar nicht so uninteressant. Kann vielleicht daran liegen, daß ich eine pädagogische Ausbildung habe und meine Pädagogik täglich an drei Lausebären ausprobieren darf

Allerdings ist der Schreibstil wirklich ein wenig staubig, vielleicht könntest du beim nächsten Mal (Hey, nicht von ein wenig Gegenwind abschrecken lassen, ja?) etwas lockerer schreiben?

Tu mir einen Gefallen, verzieh dich nicht schmollend in eine Ecke, weil es hier Kritik hagelt, mach weiter.

Sandra
 #25 prima artikel von Merano am 30.03.2004 • 10:51
wenn ich 17 wäre, würd ich warscheinlich auch wie einige poster oben reagieren: "was interessiert mich, warum man spielt - ich spiel halt einfach gern"

wenn man mit 25 magic immer noch für eine der genialsten beschäftigungen hält, sieht man den artikel aus einem völlig anderem blickwinkel; sicher kann man an jedem artikel noch etwas verbessern, aber dieser war sicherlich überdurchschnittlich; vielleicht sollten manche leute diesen artikel einfach in ein paar jahren nochmal lesen
 #26 Auch an Akku von darkpact am 30.03.2004 • 11:29
Also bei uns an der TU in Berlin ist Arbeitspsychologie eine Fach _innerhalb_ der Informatik. Und gerade in der Informatik wird nichts mit einem kurzen Fakt verbunden. Die Buchläden verdienen daran ja auch.

Von daher passt der Text hier wunderbar hinein, und abgesehen von einigen Schnörkeln die eine Wiederholung hatten (die Nachricht soll ja festsitzen, die vermittelt werden soll) , fand ich den Artikel gut und lesenswert.
 #27 KInder Kinder... von mackaber am 30.03.2004 • 11:43
spielen kein Magic?
Ich weis nur wie sehr ich es hasse für 12 bis 16 jährige als Vorbild zu dienen und sie meine nicht so vorbildlichen Verhaltensweisen, vor allem fernab der Spielwiese, übernehmen. Aber ich war ja auch mal jung und hab zum grossen Holger Meineke aufgeschaut...
Wenn ihr mal nen 13 jährigen getroffen habt der so redet wie TrashT wisst ihr wovon ich rede...
 #28 Mehr davon! von Mertel am 30.03.2004 • 14:08
Meine Daumen geht auch nach oben.
Ja, war ein wenig trocken, ja, der warum-genau-Magic Grund war etwas unklar (aber da - lest nochmal den Vergleich mit Yu Gi Oh und Mensch ärgere dich nicht).
Aber es war halt mal was anderes. Ich fand das sehr erfrischend und würd mir mehr davon wünschen.
Was die von Andreas oft geforderte Relevanz betrifft, so war die schon da, nur halt nicht für jeden. Ich versuch ja schon immer in dem ersten Absatz mal zu schreiben, um was es mir denn so geht (wenn ich mal was tippe) - ein von wissenschaftlichen Artikeln geklautes Konzept. Wenn sich das mehr Leute angewöhnen gibt's auch weniger Kommentare wie 'ich hab das nach der hälfte aufgehört zu lesen weil es micht nicht interessiert hat'. Aktuell gerade im 'Essen für Gedanken' Artikel schön gemacht. Da schreibt Christian zu Beginn, was der Leser denn so erwarten darf - und siehe da - keine 'Thema verfehlt' Kommentare und die dazugehörigen 'me too' Posts, wie hier zu Anfang.
Ich bin sicher, es gibt für jedes Thema Leute, die das interessiert. Sieht man hier ja auch gegen Ende; als sich der erste getraut hatte zuzugeben, dass ihm das gefallen hat wurde es ja schon wieder ausgewogener.
Was halt keinem gefällt ist, seine Zeit zu verschwenden. Deswegen zuerst ein kurzer Abriss, um was es geht - dann ist man schon schlauer.

Mertel (noch älter als Merano...)
 #29 @Merano von Der Frisör am 30.03.2004 • 14:39
.... und wenn man wieder 34 ist interessiert das wíeder nen scheiß... nagut mal nicht so freundlich... 1) was hat magic spielen mit alter zu tun ? 2) was hat bildungsgrad und iq sowie zugang zu wissentschaftlich arbeiten mit dem alter zu tun? bist du nun dümmer naiver oder langweiliger weil du jünger wie ich bist? 3) warum darf man nicht einen artikel einfach mal nicht zu ende lesen, weil er in einem stil geschrieben ist der eher an die bedienungsanleitung einer tepichreinigungsmaschiene oder dem backcover eines lehrvideos aus dem eltern verlag (eine zeitung für angehende eltern wie der name schon sagt, was man aber mit 25 noch nicht wissen kann).... ich denke mal das 75% der leser meine artikel auch nicht zu ende lesen, ich würde sofort aufhören zu schreiben wenn alle menschen meinnen mist gut finden würden...

wie gesagt ich finde den inhalt noch nicht mal schlecht, und ein andere blick auf karten ist auch gut, jedich das wie ist misslugen (es ist auch nicht zu lang!!), aber verschont mich bitte mit mir fehlt der interlektuelle zugang, das hat bei hape kerkelings der rabe und der fuchs hurz auch jemand im publikum behauptet und ist da voll aufs maul mit geflogen... ich bin auch voll in der gruppe die das toll finden müssten (alter sack mit 34, iq von 128, gehobenes einkommen und mit gehobener sozialen intelligenz) jedoch war es halt einfach nicht gut, eh basta
 #30 Kritiken von Zeromant am 30.03.2004 • 15:17
@The Dude: Ich habe damit aufgehört, Artikel zu kritisieren, weil ich es zeitlich nicht merh geschafft habe, es bei allen zu tun, und weil ich nicht einige kritisieren wollte und andere nicht.

@Der Frisör: Doris' Artikel war auf jeden Fall einfacher und flüssiger zu lesen als jeder Deiner Kommentare. Groß- und Kleinschreibung, Zeichensetzung, korrekte Orthographie & Grammatik sowie ein einmaliges Fehlerlesen vor dem Abschicken sind KEIN Snobismus.
 #31 guter artikel von jurastudentberlin am 30.03.2004 • 15:41
ich fand ihn gut. ich denke auch oft ueber die bedeutung von magic in entwicklungspsychologischer Sicht nach und finde es total spannend wie und was fuer leute es spielen. und kommentare wie "ich find gewinnen geil" oder "ich will die booster" haben nicht erkannt das eben hinter diesen zielen eben etwas anderes steht ... aber das herauszufinden überlass ich mal eben diesen personen . reflektion ist nur den wenigsten menschen geschenkt.

der artikel daher: thumbs up!
 #32 Trifft zwar... von kranger am 30.03.2004 • 15:46
...im Prinzip meine Meinung, was der Frisör geschrieben hat.
Aber Andreas hat Recht: Ein bisschen auf Rechtschreibung und Grammatik könnte man schon achten. Und die fehlende Gross-/Kleinschreibung ist noch das wenigste. Es ist manchmal wirklich anstrengend, einen Sinn herauszulesen...
 #33 @zeromant von Der Frisör am 30.03.2004 • 15:50
oh pischner hat mal wieder inhaltlich nichts zu melden, wie eigentlich immer in seinem belanglsoen sein, nun wird auch mal wieder auf meinem nicht vorhandenen deutschkentnisse rumgehackt.... das könnte aber auch daran liegen das ich high bin weil ich mir nen spritze gesetzt habe du null.... wie ist so ein leben ohne sex und freunde eigentlich ?
 #34 unter anderen @Jurastudenberlin von Gandalf am 30.03.2004 • 16:18
Ich selbst schreib grad an meiner Staatsarbeit über Freizeitverhalten, Bedürfnisse usw.
Halte mich also schon für interessiert und auch fähig das ganze hier zu verstehen.
Bin aber dennoch der Meinung (das auch zum wiederholten mal), dass dieser Artikel nur bruchstückhaft etwas mit Magic an sich zu tun hat. Es geht um Spiele und um mehr nicht.

Schön,
soll ich euch jetzt einen Absatz meiner Arbeit schicken, in dem ich Freizeit definiere? Ist glaub ich genauso gut zu lesen wie der Artikel und hat ungefähr genauso viel damit zu tun. Vielleicht schreib ich dann kurz noch dazu, das Magic nen Freizeitvergnügen ist und welche Bedürfnisse damit befriedigt werden?

zum Beispiel: Kompensation, Kommunikation, Partizipation, Enkulturation, Integration und in Ansätzen wohl auch Edukation und Rekreation [vgl Opaschowski 1976]

Hab ich dann die Aufgabe erfüllt?
Und den Lesern mangelnde Reflexion vorzuwerfen find ich etwas billig.

Ich find den Artikel am Thema vorbei.
Natürlich sind die Vielzahl der Pädagogik Vorlesungen deutlich langweiliger und nerviger. Aber der Artikel ist eben nen Anriss auf dem Gebiet der Spielepädagogik und dementsprechend für mich nichts neues und interessantes.
Wenn ich was fundiertes zur Pädagogik lesen will, les ich was anderes. Unter der Überschrift hatte ich zumindest was anderes erwartet und erhofft. (um bei meinem Schlusswort von weiter oben zu bleiben)
 #35 @Zeromant@Der Frisör von Tog am 30.03.2004 • 16:20
Leute, fangt ihr schon wieder damit an? Wenn man hier irgendwelche Kommentare abgibt, dann sollten sie sich entweder auf den text beziehen oder ein sachlicher Meinungsaustausch mit anderen Leuten sein. Aber auf keinen Fall sollte man hier bei jedem Kommentar irgendwen dissen! Ich bin es langsam echt leid, zwischen den sachlichen Kommentaren und Bewertungen von eurem Streit zu lesen.
 #36 So, da von Tog am 30.03.2004 • 16:23
dies nun gesagt ist, kann ich mich der Meinung von den vielen Kritikern nicht anschließen. Ich fand den gut geschrieben und außerdem wars wieder mal was Neues.

Also Daumen hoch für den Artikel.
 #37 @tog von Der Frisör am 30.03.2004 • 16:24
sehe ich halt genausso, aber was haben meine rechtschreibschwäche mit magic zu tun ? ich fände auch mal wichtig zu sehen wie der ganze müll immer anfängt......
 #38 da schließe ich mich dem Gandalf an von Malz77 am 30.03.2004 • 16:30
hatte gerade ne Prüfung über Deponietechnik, könnte also vielleicht etwas über den Brennwert von Pappe dazusteuern....
 #39 Au ja, Brennwerte von The Dude am 30.03.2004 • 16:38
lass ma hören, dann geb ich auch nen Schwank über Controlling Kennzahlen im IT Management zum besten...

Nee im Ernst, ich denke wir sind mal wieder an nem Punkt angekommen, wo nicht viel neues geschrieben werden kann.

Zusammengefasst war der Artikel wohl inhaltlich allgemein umstritten aber hatte definitiv einen ausreichenden Zuspruch, handwerklich sauber (Struktur, Rechtschreibung, Fundament), ein bisschen trocken zu lesen aber für diejenigen, deren Nerv er getroffen hat, ein Gewinn.

Ich denke das ist doch ganz nett und kein Grund sich die Köpfe einzuschlagen.
 #40 Reflexion von sunrise am 30.03.2004 • 17:05
Wenn ich die Kommentare hier richtig verstanden habe, war mein Artikel für die Leserschaft, die auf leichte und spassige Lektüre steht (ala kofi, timoK,...) zu verkrampft, für die Leserschaft mit hohen Ansprüchen (ala Gandalf,...)zu wenig fundiert.
Alles in Allem ein Schlag ins Wasser.
Ich werd mich aber an Sandra´s Empfehlung halten und bei Zeiten wieder was schreiben. Schlisslich hat´s ja auch positive Resonanzen gegeben.
Das nächste Mal werd ich einfach ein weniger komplexes Thema nehmen, damit Gandalf nicht wieder eine Enttäschung erleben muss, weil er, auf Grund des Titels eine Doktorarbeit erwartet hat.
 #41 Also noch mal von Tog am 30.03.2004 • 17:18
@Zeromant: Wie der Volker verlauten lassen hat, will auch er nicht die ganze Zeit mit dir Streiten. Er verteidigt(verständlich) sich nur gegen irgendwelche beleidigenden Kommentare. Also wenn du nächstes Mal Kommentare siehst, in denen die Rechtschreibung vernachlässigt wird, musst du nicht unbedingt was dazu schreiben. Es wäre wünschenswert, wenn du dich daran halten würdest, weil es langsam nicht mehr schön ist.

@Der Frisör: Ich findes gut, dass du das einsiehst. Aber man könnte auch von dir erwarten, dass du dich ein bißchen besser verhälst. Wenn das nächste Mal irgendjemand über deinen Schreibstil lästert, dann scheiß doch einfach drauf. Du bist doch ein vernünftiger Mensch; deswegen kann das von dir doch erwarten.
 #42 sunrise von lightBreeze am 30.03.2004 • 17:34
so long ...

...
 #43 @Sunrise von Gandalf am 30.03.2004 • 17:39
1.
hast du deine Leserschaft gefunden. Ich hab grad beim überfliegen 15 positive Kommentare gesehen. Das wären mir auf jeden Fall genug. Brauchst also nicht vom Schlag ins Wasser reden.

2.
Ist er "nur" etwas trocken und ansonsten sauber geschrieben. Hab immerhin locker durchgehalten und das hab ich nicht bei allen Artikeln, die hier so stehen.

3. Erwarte ich keine Doktorarbeit, sondern hätte eine erwartet, die näher am Spiel selbst (gemeint ist Magic) ist und nicht vom Spieltrieb allgemein redet. Zum Beispiel mehr Vergleiche wie der Cheater und weniger wie Kindergartenkinder, die Schule spielen.
Oder mehr davon, was Magic von Yu gi Oh/Pokemon unterscheidet.

Ansonsten schliess ich mich gerne Dude an.
 #44 Daumen hoch für Artikel aus fremdem Terrain von Riccho am 30.03.2004 • 18:47
Also ich fand Artikel gar nicht so schlecht.

Die Aussage, dass Kinder kein Magic spielen, mag ich zwar nicht unterschreiben (mein Sohn spielt Magic mit großem Enthusiasmus und ist 6 Jahre alt) kann ich aber nachvollziehen.

Die Besonderheiten von Magic wurden durchaus dargestellt: So ist auf die unterschiedlichen Karten und ihre Wechselwirkungen auf andere Karten sehr wohl eingegangen worden. Und dies bietet in dieser Form eigentlich nur Magic.


Dass es auch Aussagen mit allgemeingültigem Charakter gibt (Spiele betreffend) ist auch nicht weiter verwunderlich, denn bisher hat zumindest hier auch noch keiner was drüber geschrieben.

Den Stil kann man sicher als etwas professoral kennzeichnen, aber so ist dass nun mal, wenn man aus seinem Fachgebiet plaudert.
 #45 @Frisör (& Zeromant & Tog) von auenland am 30.03.2004 • 18:48
Zitat Volker: "ich fände auch mal wichtig zu sehen wie der ganze müll immer anfängt......"

Okay, wie fängt es denn diesmal an? Du schreibst in #7 "kritijerpappnase aus berlin", das ist imho diesmal der Anfang des Streits. Dass Andreas das nicht unkommentiert lässt, sollte jedem klar sein. Und was hat er dann geschrieben in #30? Imho nichts Beleidigendes, und inhaltlich betrachtet würde ich das sogar unterstreichen! Dieser Artikel war sicher flüssiger zu lesen als die Kommentare von Volker, auch ich würde zumindest etwas mehr Groß-/Kleinschreibung begrüßen. (Volker versteckt sich in #37 hinter seiner Rechtschreibschwäche, aber auf mich wirkt es so, als würde es gar nicht ernsthaft versuchen, weniger Fehler zu machen. Aber was soll's, das ist eigentlich irrelevant und nicht das Thema hier.)

Weiter geht es nun in #33 von Volker mit einigen Dingen, die ich zumindest als beleidigend empfinden würde, wenn sie jemand über mich geschrieben hätte. Von daher kann ich auch nicht nachvollziehen, warum Tog in #41 ausgerechnet Andreas beleidigende Kommentare vorwirft.

Zur Klarstellung: Ich habe nichts gegen Volker und mag ihn persönlich, aber in diesem Fall sehe ich keine Schuld bei Andreas.
 #46 Zum Artikel von auenland am 30.03.2004 • 18:51
So, nun das Wichtigste hier: Der Artikel wirkte auf mich durchschnittlich, aber zumindest begrüße ich es sehr, dass auch mal ein ganz anderes Thema angesprochen wurde. Darum würde ich mich über mehr von Doris durchaus freuen, und üblicherweise werden Artikel ja mit der Zeit eher besser als schlechter.
 #47 @auenland von Der Frisör am 30.03.2004 • 19:29
nee nee das ist schon in ordnung, ich fasse das nicht böse auf und einige menschen dürfen mich gerne "kritisieren" wenn das fundiert ist und nicht unter der gürtellinie geht, ich habe schon verstanden wie du das meintest...
 #48 supi von McJoka am 30.03.2004 • 20:02
ich finde es in erster linie super, dass jemand dieses thema aufgegriffen hat. ich hatte nämlich, man glaubt es kaum, ganz ähnliche gedanken (ok, weniger vom inhalt her als grunsätzlich die idee, etwas über magic als spiel von außen betrachtet zu schreiben). der autor hat sich ganz offensichtlich intensiv mit der thematik auseinandergesetzt, und dafür muss es schonmal ein großes lob geben. zu lang? nein, nicht bedeutend länger als so mancher artikel, der hier erscheint, finde ich, und wenn doch, ist das nicht schlimm. inhaltlich stimme ich mit dem bereits gesagten überein, man vermisst eben noch die krönung, was den nun wirklich das faszinierende an magic ist. ansonsten ist er aber sehr solide geschrieben, und meine güte, wer nach einer seite nicht merkt, dass es hier nicht um eine deckbeschreibung mit liste geht, der sollte mal ins rörchen pusten oder sich untersuchen lassen. ist glaube ich, aber auch keinem passiert. aber ohne solche abwechslung zwischendurch wäre PMtG öde und alles andere als vielseitig.

lob, der Ferd
 #49 Kurze Nachfrage von Bateman am 30.03.2004 • 20:49
"kommt bei einer Diplom-Pädagogin wie mir"

"Tja, ich möchte erst mal sagen, dass ich gar nicht studiert habe...ich hab nur die Matura.(Abi sagt ihr dazu)"

Ja wie jetzt? Bekommt man bei euch mit der Matura gleich ein Diplom in Pädagogik dazu oder wie wird man sonst Diplom-Pädagogin, ohne es studiert zu haben?
*verwirrt bin*
 #50 Ja, was fasziniert uns so an Magic? von sunrise am 30.03.2004 • 20:51
@Riccho: Drum hab ich ja gesagt: Kinder spielen KAUM Magic! Und dein Filius spielt wahrscheinlich auch nur, weils der Papa spielt. Im Allgemeinen haben Kinder zu wenig Geld und die meisten Eltern unterstützen das Magicspiel bei ihren Sprösslingen nicht unbedingt.(Was ich eben nicht verstehe...weils doch so wertvoll ist)

Irgendjemand hat die geniale Idee gehabt meinen Artikel skeptischen Eltern zu zeigen...normalerweise sollten die dann doch besser über Magic denken.

@McJoka und wer halt sonst noch nach der Auflösung der Frage: Was fasziniert uns so an Magic? gefragt hat: Meine Güte, als Magicspieler solltet ihr das wissen! Die Spannung, ob man gewinnt, die fantastische Welt, die die Grundlage zu dem Spiel bilded, der Traum vom grossen Geld durch dieses abwechslungsreiche und kurzweilige Spiel, die vielen Möglichkeiten, die Herausfordrungen..all das hab ich im Artikel gestreift, aber was für jeden Einzelnen von euch die Faszination genau ausmacht, das wisst NUR ihr.
 #51 Pädagogin? von sunrise am 30.03.2004 • 21:01
@Bateman: Ich bin auf eine 5-jährige höhere Schule gegangen, die mit Matura abschliesst. Und ich bin höchst offiziell: Diplom-Kindergartenpädagogin. Früher hat man Kindergärtnerin dazu gesagt. Oder im Volksmund: Kindergarten-tante.
Heute, wo eine Putzfrau eine Raumkosmetikerin ist,...heisst das eben so. Ich wollt mich damit nicht irgendwie hervortun, sondern einfach aussagen, das ich davon was verstehe. Und da ich eine Vorliebe für komplizierte Wörter habe, verwende ich sie eben lieber als 0815-Ausdrücke.
Weil dann plötzlich alle angenommen haben, ich hätte Pädag studiert hab ich das in meiner 1. Antwort berichtigt.
 #52 Betreffzeilen können nix von Akku am 30.03.2004 • 22:13
@ForgottenFrank: Was sollen denn diese haltlosen Beleidigungen?!?

@alle: Bin jetzt wieder nüchtern und finde den Artikel immernoch langweilig. Wir sind hier halt auf PMTG und nicht auf PSoWi und ich bin halt eher Magicspieler als MetaMagicWissentschaftlicherSozioPhilosoph.

Trotz allem bietet der Artikel ja offensichtlich Diskussionsstoff (50+Kommentare) und zumindest vom Prinzip her finde ich es auch toll, dass hier mal was neues steht. Aber bitte nächstes Mal irgendwie leichter zu lesen. Danke
 #53 yeah von teletubby am 31.03.2004 • 01:19
PSoWi - das Portal für Sozialwissenschaften!

@Georg und Moritz - Zeit für ein neues Projekt?

 #54 @Akku von ForgottenFrank am 31.03.2004 • 02:03
Was ist den daran haltlos ? Das 0011010010010 willst da ja wohl nicht bestreiten...
und 010010100101001 hat auch schon jeder mitbekommen.
Dennoch 0010100010100110011010 !

Der Volker sollte vielleicht auch mal bischen Magic-Fasten durchführen (mache ich auch gerade -> 2 Wochen keine Karten anfassen)

Den Artikel fand ich ganz ok 6v10. Die nächste Artikel-Flut gibts wohl erst wieder nach dem GP Bochum (dann gibts auch wieder mehr Bilder von mir)

In diesem Sinne
010
 #55 Zach zum Durchlesen von TrashT am 31.03.2004 • 02:27
oba informativ. I hob mir die Müh gmocht, den Artikel bis zum Ende durchz'lesen, und dabei sogoa noch a bissi wos dazuaglernt. Des Problem woar lei: vüle wolln hia leanan, wie ma des Spül spült - und grod DES ging aus dem Artikel nu net hervoa. Dennoch glab i des der sei Plotz hia vadient hot. Schreib bald noch amol wos - oba b'nutz a oadentliches Deutsch wie do a - i hob heut vielleicht a bissi zvül ghascht
 #56 @TrashT von Der Frisör am 31.03.2004 • 07:48
wos hoast gemacht? zuvül getrascht? woas is doas den?

jaja die ösis... da ist jeder diplomant, kapellmeister oder weis der kuckkuck....

ha geh da trinken mir noch a melanche....

ist bestimmt nun die rache für Cordoba
 #57 Irgendetwas ist hier merkwürdig... von PredatorCK am 31.03.2004 • 18:56
erst schreibt eine junge Dame hier einen Artikel auf PMTG, dann macht eine andere junge Dame auf dem GP Columbus TOP8 und dann muss ich mir auf nem GP erzählen von so nem random Italiener erzählen lassen, dass der momentan beste 'Judge in Italy' auch eine junge Dame ist und das alles innerhalb einer Woche. Eine sehr zu begrüssende Entwicklung aber soetwas hat es seit circa 10 Magic-Jahren nicht gegeben (diese Erfinderin von Trix mal abgesehen). Kann mir das mal einer erklären...
 #58 bin mir von kaib am 31.03.2004 • 19:00
gar nich mal so sicher, ob trash weiss, was cordoba ist.

auf jeden fall hab ich amigo geschmiert, so dass der team gp auf dem geburtstag von markus joebstls freundin liegt - so kann team cordoba (joebstl, klauser, summseberger) nich antreten ...

und ausserdem fand den artikel ganz gut. allerdings war die einleitung in der tat etwas 'strapazierend'. die erklärung des wortes pädagogik mit dem satz 'dazu muss ich etwas weiter ausholen' kann einen doch schonmal abschrecken.
zumal ein guter teil der leser hier wahrscheinlich schüler sind und wenn die aus der schule kommen und erwarten, etwas im stil von trasht oder volker zu lesen und dann sowas vorfinden ... na ja, da wird dann doch fix mal counterstrike gestartet anstelle weiterzulesen. eigentlich schade, fand ich, wie gesagt, nicht uninteressant.
 #59 lol christian von kaib am 31.03.2004 • 19:02
wir wolln hier immer mal festhalten 'bester judge in italy' ... ausserdem würd mich das doch wundern, wäre mir sicher mal aufgefallen. allerdings war die freundin von ben ronaldons bruder (puh, weit hergeholt) ohne byes auch in tag 2 aufm gp in birmingham. vieleicht ändert sich ja mal was, ich glaub zwar nich dran, aber mal schauen.
 #60 In Bezug... von BoP 7/8 am 31.03.2004 • 19:04
auf Cordoba fällt mir ein alter Klassiker ein:
Zwei Balldiebe sitzen vor dem Stadion in Cordoba. Kommt ein Passant und fragt was sie da machen. Antwort: "Wir warten auf die deutschen Flanken...".
Trifft ja auch heut wieder zu...
Aber jetzt zum Thema:
Ich hab den Artikel wirklich interessant gefunden. Hätte man evtl. 2 Teile draus machen können, aber wie gesagt: echt gut. Is einfach mal was anderes als "Ich habe Runde 1 so und Runde 2 so und Runde 3 ganz anders...".
Als Insider der pädagogischen Materie kann ich nur sagen: Daumen hoch. Sollte ich wieder mal ne Studienarbeit o.Ä. brauchen komm ich auf den Artikel zurück
 #61 psychologisch versus pädagogisch und Frauen von Loronaga am 31.03.2004 • 21:10
Ich finde es gut, dass es auch mal andere Artikel gibt. Und interessant fand ich's auch. Aber natürlich gibt's auch was zu mäkeln Wieso bitte der Titel "Psychologische Aspekte" bei einem hochpädagogischen Artikel? Aber wahrscheinlich liegt's nur daran, dass ich da als Diplom-Psychologin sehr empfindlich bin Trotzdem: weiter so!

Ach ja und zu uns Frauen: Dieses Jahr gibt's auch die erste Frau auf der DM und es gibt noch andere Decks und Erfolge die wir vorweisen können! Also Jungs - haltet euch fest! (das ist nicht feministisch sondern sportif gemeint!)
 #62 Kritik von Sturmgott am 01.04.2004 • 02:02
Also, nach diesen vielen Kommentaren hab ich mir den Artikel noch ein zweites Mal durchgelesen, um mir eine fundierte Meinung zu bilden.

Danach bleiben für mich folgende Pro/Kontra-Punkte:

Pro:
- Der Artikel behandelt mal ein anderes Thema als die sonst übliche 47365te Deck- oder Metagame-Analyse.
- Der Artikel wurde von einer Person weiblichen Geschlechts verfaßt.
- Diese Frau scheint eine Magic-Spielerin zu sein.
- Die Autorin hat ein grundsätzlich durchaus interessantes Thema für Ihren Artikel gewählt.

Kontra:
- Das Thema wird leider dermaßen oberflächlich und dazu noch in einem derart oberlehrerhaften Stil angegangen, daß man eigentlich nur wegen des "Frau-schreibt-mal-was-auf-PMTG"-Bonus weiterliest.
- Insbesondere fehlt mir absolut die Beleuchtung der negativen Aspekte des Magic-Spielens. Dazu fällt mir spontan soziale Kontakt-Verarmung ein, insbesondere zu Personen des sexuell preferierten Geschlechts. Außerdem entstehen nach meiner Erfahrung durch Magic meist nicht etwas feste soziale Bindungen wie z. B. Freundschaften, sondern eher "Interessensgemeinschaften". Fragt mal die Leute, die mit Magic aufgehört haben, wieviel Kontakt sie noch zu Magicspielern haben! Außerdem kenne ich außer Golf kein vergleichbar teures Spiel, das bereits Kinder im Grundschulalter (!) zu Konsummonstern heranzieht. Und der ausgeprägte Wettbewerb mit dem daraus resultierenden Prestigedruck in der peer group ist imho auch nicht unbedingt förderlich für die charakterliche Entwicklung junger Menschen. Es würden mir noch etliche Aspekte einfallen, die man an Magic kritisieren kann, aber darum geht es in diesem Kommentar nicht.

---- Fortsetzung im nächsten Kommentar ----
 #63 Kritik Teil 2 von Sturmgott am 01.04.2004 • 02:21
- Die Autorin stellt Ihre Thesen als unumstößliche Weisheiten dar, ohne sie argumentativ ausreichend herzuleiten. Darunter leidet die Glaubwürdigkeit der getroffenen Statements nur fast ebenso sehr wie Ihre Relevanz und Aussagekraft. Es hätte dem Artikel besser zu Gesicht gestanden, ihn und die darin angesprochenen Aspekte auf mehrere Artikel zu verteilen. So hätte auch jeder, der den einleitenden ersten Teil uninteressant gefunden hätte, bereits gewußt, was ihn erwartet; und die Autorin hätte andererseits in einer angemessenen Tiefe an die Thematik heran gehen können, so daß sie mglws. in der Lage gewesen wäre, ihren Artikel weniger mit Gemeinplätzen und Zitaten "großer Denker" zu füllen - welche im übrigen nicht dazu beitragen, Dich näher an diese Personengruppe zu rücken - als vielmehr durch tiefergehende Beschäftigung und (von mir aus auch gern empirischer!) Analyse des Themas zu eigenständigen, interessanten und sachadäquaten Ergebnissen zu kommen, die dann eventuell auch mal zu einer Diskussion über die von Dir getroffenen Aussagen führen würde und nicht zu dem bei PMTG leider oft üblichen (ich schließ mich da nicht aus) "fand den Artikel gut/schlecht/lanweilig/wieauchimmer"-Blabla. Insofern muß ich mich auch wohl für den Kommentar #1 entschuldigen - kam mir einfach nur spontan in den Sinn, und bringt sehr vereinfacht zum Ausdruck, daß ich das Fehlen der Erwähnung/Erörterung negativer Aspekte des Magic-Spielens spontan als sehr großes Manko empfunden habe.
 #64 Kritik letzter Teil von Sturmgott am 01.04.2004 • 02:30
Fazit

Es bleibt also ein Artikel von einer Autorin, die sich durch diesen Verriß hoffentlich nicht entmutigen, sondern anspornen läßt. Eine so anders als auf PMTG üblich gelagerte Thematik wirst Du niemals so verfassen können, daß er allen gefallen wird. Also überlege Dir beim nächsten Versuch, für welche Zielgruppe unter den Magicspielern Du den Artikel schreiben willst, und versetze Dich in deren Erwartungen. Wenn Du daraufhin den Artikel anlegst, bin ich sicher, daß es in den Kommentaren zu Deinem nächsten Artikel auch wieder zu einer kontroversen Diskussion wie hier kommen wird - aber mit dem Unterschied, daß sich die Leute dann mal damit auseinander setzen, WAS Du schreibst, und nicht nur, DASS Du etwas schreibst, DASS Du als Frau hier so selten wie Foil-Birds bist, und WIE Du Deinen Artikel schreibst.

Auch wenn Du als Frau hier den genannten Seltenheitswert und -bonus haben magst, so sehe ich dennoch keinen Grund, an Dich und das was Du schreibst, so etwas wie einen "frauengerechten" Maßstab anzulegen. Weiter machen - aber steigern mußt Du Dich schon noch!
 #65 Korrektur zu #62 von Sturmgott am 01.04.2004 • 02:35
"Außerdem kenne ich außer Golf kein vergleichbar teures Spiel, das bereits Kinder im Grundschulalter (!) zu Konsummonstern heranzieht."

sollte heißen

"Außerdem kenne ich außer Golf kein vergleichbar teures Spiel, das insbesondere bereits Kinder im Grundschulalter (!) in vergleichbarem Maße zu Konsummonstern heranzieht. Dazu fallen mir nur noch solche Abzock-Spiele wie Yu-Gi-Oh und Pokemon, die zwar nicht die strategische Tiefe und Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten bieten, dafür aber wenigstens auch recht rasch ihren Reiz und damit den Konsumzwang einbüßen."
 #66 @Sturmgott von sunrise am 01.04.2004 • 06:34
Mag sein, dass ich etwas verblendet bin und die schlechten Seiten, die das Magic spielen mit sich bringt, ein wenig bagatellisiere.

Das kann aber auch daran liegen, dass niemand in der Magic-szene in der ich mich befinde, ernsthafte Probleme durch Magic hat.
Man muss das verstehen...ich wohne in einer Kleinstadt in Österreich, die Szene ist nicht gar so gross und besteht aus mehr oder weniger guten Hobbyspielern. Bei Tunieren kommen ca.60 Leute, das sind dann aber auch alle, die in der Gegend wohnen und Karten besitzen.. Mehr Magicspieler gibts da nicht.

Und die werden durch das Spiel weder total vereinnahmt (sie haben noch viele andere Hobbys und spielen das so nebenher) noch geben sie Unsummen aus. Das ist auch nicht nötig. Das Niveau und der Erfolgsdruck sind nicht sooo immens. Hier wird Magic wirklich hauptsächlich zur Gaudee gespielt.

Zudem spielen wir wirklich mit unseren FREUNDEN, und die sind nicht nur weil sie Magic spielen unsere Freunde, sondern sowieso. Insofern hab ich vielleicht auch vieles nicht gesehen, was anderswo Tatsache ist.

Grosses Lob an Sturmgott...diese Kommentare sind wirklich viel hilfreicher! Und ich würd mir auch wünschen, dass das Thema hinter dem Artikel im Vordergrund wäre.
 #67 hmmmm........ von Der Frisör am 01.04.2004 • 11:56
ich muss ja in meiner infantielen patriarchalischen kleinen weltsicht sagen das das foto doch über schwächen oder nicht schwächen des artikels hinwegtäuschen kann
 #68 hehe... von Zilla am 01.04.2004 • 13:03
...Schl3!M0r
 #69 ojeoje von dirkb am 01.04.2004 • 13:10
bevor du sowas schreibst wie "Yea du kannst zwar nix aber wenigstens haste titten", schreib lieber gar nix. Peinlich bis traurig.

Hoffentlich war das ein Aprilscherz..

Den Artikel hab ich btw nicht gelesen, ich les eigentlich nie artikel.
 #70 next ..... von Meisi am 01.04.2004 • 13:14
A bissel mehr Haut bitte.
 #71 achso von Meisi am 01.04.2004 • 13:21
@ Frisör
 #72 Ersetzt endlich den Kommentar-Betreff durch eine.. von Zilla am 01.04.2004 • 13:21
...verdammte Edit-Funktion, damit die Minderheit an Alsheimer erkrankter Magic-Zocker nicht noch weiter insubordiniert wird!

Also, was ich noch zum Artikel sagen wollte: Solide und vor allem ausführlich geschrieben, ähm ja, nur teilweise (wurde aber wahrscheinlich schon weiter oben erwähnt) etwas an den Haaren herbei gezogen.. siehe Vergleich des Themas "Cheaten".
Ach ja, kann mich mal bitte jemand über die Spielweise von "Schnapsen" aufklären? Das las sich so wie, naja, ähm... ihr wisst schon.
Zilla Ende.
 #73 Pandoras Büchse... von The Dude am 01.04.2004 • 13:29
Tja, nach den auf mysteriöse Art und Weise mit diesem Foto auftretenden nicht unbedingt auf den Inhalt des Artikels bezogenen Kommentaren drängt sich doch eine Analyse des Verhaltens von männlichen Magicspielern, als Teil einer männerdominierten Interessensgemeinschaft bei der Konfrontation mit den weiblichen Minderheiten in eben jener Interessensgemeinschaft als nächster Themenschwerpunkt für unsere passionierten Pädagogen (innen) (Achtung Alliteration) förmlich auf

@Zilla: Ja, Schnapsen würd ich auch gern mal erklärt kriegen...
 #74 hmmmm......... von Der Frisör am 01.04.2004 • 14:45
hatte ich nicht geschrieben kann??? nicht täuscht hinweg, sondern kann hinwegtäuschen.... na, was sagt uns das????

und, political correctness findet bei mir nicht statt, irgendjemand muss ja dirty harry ersetzetn oder ?? (ACHTUNG!! APRILSCHERZ!!!!)
 #75 Frei nach "Shunt": von Zilla am 01.04.2004 • 14:53
You might want to work on your Rechtschreibung
Oh man, heute ist noch nicht mal Freitag, und ich tendiere schon zum Flamen
 #76 hoffnungslose fälle von Sok-Yong am 01.04.2004 • 15:47
obwohl ich einige aussagen in deinem erklärungsversuch als fragwürdig bewerte, möchte ich mich auf eine aussage konzentrieren:
zitat: "Übrigens: Ich rede hier nicht von hoffnungslosen Fällen, die absolut nicht lernen wollen, sondern von lernbereiten, problembewussten Menschen, die eben Zeit und Praxis brauchen, um sich weiterzuentwickeln.
(Gerade unter den Cheatern sind leider oft sehr viele hoffnungslose Fälle – aber unter den anderen könnten auch einige sein, die eure Geduld verdienen.)
Bleibt zu sagen: Magic ist Spiel, Spiel ist Lernen und Lernen ist Intelligenz!"
ich bin mir nicht sicher ob dir bewusst ist, welche konsequenz diese aussage in sich trägt. wem schmierst du hier grad honig ums maul, wen disqualifzierst du hier als menschen ohne verstand? vielleicht lohnt es sich eher der frage nachzugehen welche faktoren lernfähigkeit bedingen, und woher sich so etwas wie ein begriff von intelligenz überhaupt ableiten kann. gerade wenn du im kinderpädagogischen bereich tätig sein solltest, möchte ich dich darum bitten zu überdenken was ein attribut wie "hoffnungslos" ausmacht. lg sok-yong
 #77 @sok-yong von Der Frisör am 01.04.2004 • 17:13
cool... so habe ich das noch nicht gesehen...

gerde intelligenz wird ja von jeder wissnschaft anders definiert...
 #78 Super Gemacht von Hochspringer am 01.04.2004 • 18:02
Also ich finde denn Artikel durchaus gelungen. Sicherlich war er etwas lang, aber ich fand es erfrischend etwas über Magic zu lesen, wo es nicht direkt um Deckstategien ging. Also super gemacht weiter so und nicht von den negativen Kommentaren entmutigen.
 #79 Wieder mal nötig noch was zu schreiben... von sunrise am 01.04.2004 • 21:32
@sok-yong: Entschuldige, aber ich verstehe nicht worauf du anspielst...ich habe diese Aussage ohne Hintergedanken getroffen. Ich meinte damit, dass es für Cheater manchmal schwer ist, einzusehen, dass es auch ohne Schummeln geht...natürlich würde ich mir wünschen, dass es für jeden leicht ist, sich selbst zu ändern. Aber das ist es doch nicht. Für einige vielleicht schon...das kann man nicht pauschal sagen...
Mit Intelligenz hat das in dem Fall nichts zu tun. Ob jemand mit dem Schummeln aufhört oder nicht ist eher eine psychische Sache. Was ich damit sagen wollte ist, dass man tolerant sein soll, wann immer es geht und Sinn macht, das heisst wann immer eine Verbesserung zu erwarten ist.
Hoffnungslos ist in der Praxis wahrscheinlich kein Fall...das ist aber doch nur ein theoretischer Artikel.
Hm, ich hoffe ich konnte dir ein paar Antworten geben...
 #80 hoffnungslose fälle teil 2 von Sok-Yong am 01.04.2004 • 23:42
das du diese aussage ohne hintergedanken (bzw. diesen gedankengang zu hinterfragen) gemacht hast ist eine einschätzung (befürchtung), von der ich ausgegangen bin. du konstruierst in deinem zusatz die abgrenzung einer personengruppe ("Übrigens: Ich rede hier nicht von hoffnungslosen Fällen, die absolut nicht lernen wollen...Gerade unter den Cheatern sind leider oft sehr viele hoffnungslose Fälle") zu einer anderen ("...lernbereiten, problembewussten Menschen, die eben Zeit und Praxis brauchen, um sich weiterzuentwickeln").
du beendest diesen abschnitt mit einer aussage ("Bleibt zu sagen: Magic ist Spiel, Spiel ist Lernen und Lernen ist Intelligenz!"), die impliziert, dass einige unter uns sind, vor allem so genannte cheater, die nicht lernbereit, also nicht intelligent sind.
nicht das ich mir nicht meinen reim daraus machen könnte was du damit ausdrücken willst...manche verhalten sich normgerechter als andere.
allerdings verursachen unausgegorene formulierungen bei mir ein ausgesprochenes unbehagen, da sie auf eine notwendigkeit hinweisen, sich intensiver mit einer problematik auseinanderzusetzen.
dass, ob jemand mit schummeln aufhört oder nicht, ein psychisches problem sei, möchte ich anzweifeln. hier würde ich eher davon ausgehen, dass das soziale umfeld (u.a. "die community") und deren umgang mit-und untereinander die entscheidende rolle innehält.
was es bedeuten soll bei denen tolerant zu sein, bei denen verbesserung zu erwarten ist, muss ich mit der frage kontrastieren, ob man intolerant mit denen umgehen darf, die "verbesserungsunfähig" sind.
die trennung von theorie und praxis anzubringen halte ich in diesem zusammenhang für verfehlt. eine ausgereifte, sinnvolle theorie bedingt eine ebensolche praxis. es gibt in der praxis erst keine hoffungslosen fälle, wenn nicht schon in der theorie welche verankert werden.
lg
sok-yong
 #81 ups, woher kommen die smilies? von Sok-Yong am 01.04.2004 • 23:44
ich weiss nicht woher diese smilies gekommen sind.
ich möchte sie nicht als ausdruck einer wie auch immer gearteten ironischen unterlegung meiner aussagen verstanden wissen.
lg
sok-yong
 #82 Soviel konstruktive Kritik... von sunrise am 02.04.2004 • 06:38
da schreib ich doch gern zurück!
Nur weil wer nicht lernBEREIT ist, heisst das nicht, dass er nicht lernFÄHIG ist...Das bedeutet, ich unterstelle Cheatern nicht unintelligent zu sein, sondern lediglich manchmal eben nicht einsichtig zu sein. Soll ja vorkommen, oder?
Natürlich kann die Community positiv auf eben diese Leute einwirken und das hab ich mit meinem Artikel auch fördern wollen.
Mit "intolerant" meine ich nur, dass man ggf auch interventionen setzt und nicht, wenn man zum 100. Mal einem Cheater auf die Schliche kommt, sagt: "Also jetzt hast du durch unfaire Mittel gewonen, aber wir schauen halt weiter zu, weil du schon einmal damit aufhören wirst."
Das wird man von keiner "Community" verlangen können.
Mit "intolerant" meine ich keine bösartigen Beschimpfungen und dergleichen, sondern lediglich, dass man sich auf den Fall bezogene Gedanken machen soll, wie mit dem unfairen Verhalten umgegangen, bzw. es unterbunden werden kann.
Mit deinem letzten Satz kannst du Recht haben. Es tut mir leid, wenn ich hier zu radikal geschrieben habe. Ich hatte allerdings auch nicht damit gerechnet, dass hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden würde.
So long, sunrise.
 #83 and counting... von Zilla am 02.04.2004 • 10:11
Gut, also ich denke nicht, dass es besonders klug ist, Intelligenz mit Moral gleichzusetzen, oder vielmehr die Aussage zu treffen, das eine resultiere aus dem anderen. Naja, aber gottseidank (und das aus den Finger eines Atheisten ) hat das ja auch niemand getan, nicht wahr? Ist eine Community für die moralische Entwicklung einzelner Mitglieder verantwortlich, oder muss da das Elternhaus nicht auch ein paar Grundsteine legen? Wie auch immer, bei der (mittlerweile?) fast akademischen Thematik bleibt zu sagen: Ich spiele Magic, weil ich möglichst viele Gegenspieler mental verhackstücken will, und der Rest ist Banane, Latte, egal, oder wie man es sonst ausdrücken möchte (womit wir wieder beim Elternhaus wären).
 #84 - Hier könnte ihr Betreff stehen - von The Dude am 02.04.2004 • 15:03
Naja, das Elternhaus ist ja streng genommen auch eine Community, respektive ein soziales Subsystem.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass eine moralische Bildung bzw. Erziehung am besten durch einen Personenkreis geschehen kann, den man respektiert und dessen Ansichten man teilen (oder zumindest in Entscheidungsfindungen einbeziehen kann) - je nach Lebensphase kann das durchaus das Elternhaus, allerdings u.U. auch eine "Community" sein.

Verwechselst du im letzten Satz nicht "Elternhaus" mit "Kinderstube"? - oder bin ich einfach debil?
 #85 tja... von black knight am 04.04.2004 • 15:59
habe den artikel auch nicht ganz fertig gelesen,aber respekt sich so viele gedanken darüber zumachen...

miraclegames.de
 
 
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